Sars-Cov2, Covid-19 oder Corona …

Was letztlich zählt sind doch die emotionalen Wahrnehmungen und -beurteilungen. Diese ungebührlich anzuheizen sollte als verwerflich akzeptiert werden. Also

… die Namensvielfalt mutet ebenso unübersichtlich an wie die Lösungs-, Ursachen- und Auswirkungenvielfalt. Was letztlich zählt sind doch die emotionalen Wahrnehmungen und -beurteilungen. Diese ungebührlich anzuheizen sollte als verwerflich akzeptiert werden. Also vielleicht doch lieber die eigene Gefühlslage dokumentieren.

„Überwindung“
Acryl auf Zeichenkaton, 70 x 50 cm, 04/2020, Preis auf Anfrage

„Ausschluss und Einkehr“
Acryl auf Zeichenkaton, 70 x 50 cm, 04/2020, Preis auf Anfrage

„Verweildauer“
Acryl auf Zeichenkaton, 70 x 50 cm, 04/2020, Preis auf Anfrage

„Bleib mir vom Leib“
Acryl auf Zeichenkaton, 70 x 50 cm, 04/2020, Preis auf Anfrage

Kultur in Bewegung

Plötzlich kommt die Meinung auf, man könnte den Kunstbetrieb im Bereich bildende Kunst einstellen. Ausbildungen bringen im Verhältnis zu Ihrem monetären Wert nichts mehr. Da andere Werte, als monetäre, in unserer Gesellschaft nichts mehr gelten, ist die Einstellung eine logische Schlussfolgerung. — Erschreckend, die Aussage kam aus dem Bereich Kuration von Ausstellungen mit künstlerischen Aussagen.

Selbstzweifel? Frustration? Gedankenlosigkeit?

Wohl eher ein zu oberflächliches Auseinandersetzen mit dem Sinn und Zweck was Kunstdokumente für einen Wert in der Gesellschaft darstellen. Wie kultureller Einfluss eine Gesellschaft prägen und zu intellektueller Auseinandersetzung leiten sollten.

Visuelle Überreizung? Kulturelle Agonie? Desinteresse an Visionen und Weiterentwicklung?

Kulturdumpfheit unter dem Einfluß politischer Simplifizierung?

Oberfläche statt Tiefe? Kontrast statt Differenzierung?

Mir egal!
I’ll dance the judge!

dance the judge

„Dance the Judge 001“, 40 x 40 cm, Acryl auf Leinwand, 2020

Preis auf Anfrage

Ausgeglichen

Um die richtige Position zu finden ist es wichtig Kraft und Ausgewogenheit im gleichen Maß einzusetzen. Nur so ist es möglich ausgeglichen durch das Leben zu schreiten und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.Life balance„Life balance“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

Kein fixierter Punkt

Wenn alles in der Schwebe ist und auch ständig in Bewegung ist es schwierig zu verharren und zur Ruhe zu kommen. Dies ist aber exakt die Situation in der sich die Menschheit derzeit befindet. Nur auf Bildern können wir noch eine Status bewahren und eine Situation festhalten wir bemerken dann die Illusionen denen wir nachjagen ohne zur Ruhe zu kommen. Realität wird wirklichkeitsfern denn wir haben keinen fixierten Punkt.

not a fixed point

„Not a fixed point“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

Laut Nietzsche …

Feld im Juli I

… ist der Vorteil den die Kunst gegenüber der Religion hat der, dass sie Illusionen erzeugt ohne einen Anspruch auf Realität zu hegen. Vermeintlich ist dies im Falle von Photographie anders, doch schaut man genauer hin, so werden auch hier Illusionen erzeugt, die zwar von der Realität ausgehen, aber andere Aussagen und Eindrücke vermitteln als die, die einem wenn man vor Ort ist zunächst entgegenspringen. Wie der Photograph Prof. Heinrich Riebesehl immer gern zu sagen Pflegte: „Es kommt nicht auf die Kamera an, sondern auf den Kopf dahinter.“ Eine gute Kamera kann zwar die Möglichkeiten erweitern, das Gespür für das Motiv muss aber von demjenigen ausgehen der es auch bestimmt. Dies gilt sowohl während des Photographierens wie später auch in der Postproduction. Diese hat durch die Digitalisierung auch einen ganz anderen Stellenwert erhalten, denn gerade durch sie kann man die unterschiedlichsten Illusionen entstehen lassen und den Grad nachklingender Realität bestimmen.

Feld im Juli II

>> Alle Bilder sind als Prints zu erwerben oder gegen Copyright-Honorar in Medien einsetzbar <<

Wasserstandsanzeige

Das pegelt sich schon alles wieder ein! Auch wenn der Standard ebenfalls nicht immer den Idealzustand darstellt. Das Ideal ist halt eine Illusion und stellt somit ein Symbol dar, denn Illusionen können nicht der Realität entsprechen. Somit ist das Ideal die Aufforderung sich auf den Weg zu begeben, denn Abwarten kann auch kein realistischer Anspruch sein.

Pegel

„Wasserstandsanzeige“

>> Alle Bilder sind als Prints zu erwerben oder gegen Copyright-Honorar in Medien einsetzbar <<

No stars at Kö!

Düsseldorf, 23.7.2016, es ist Ferienzeit. Doch wir sind mal wieder in Düsseldorf um Termine abzuarbeiten. Mein Blick führt, während wir die Kö entlangschreiten und darauf achten nicht mit Pokemon suchenden Spielern zusammenzust0ßen, auf das Trittoir. Ich muss erschreckt feststellen, es gibt keine Stars auf der Kö …

Keine Stars auf der Kö!

„Keine Stars auf der Kö!“

… Immer wieder ist es an diesem Ort spannend um sich zu schauen und zu beobachten. Hier wird deutlich wie Düsseldorf tickt. Menschen kommunizieren oder hetzen durch das Gewühl. Man zeigt sich oder schaut. Glücklicher Weise sind keine Stars da, denn so kann man selbst brillieren …

brillieren

„brillieren“

Fluchtwege

„Fluchtwege“

… Die Kö ist sicher der Ort wo Glamour und Trasch gerne eine Symbiose eingehen und dennoch der schöne Schein im Gedächtnis bleibt.

Glamour and Trash

„Glamour and Trash“

>> Alle Bilder sind als Prints zu erwerben oder gegen Copyright-Honorar in Medien einsetzbar <<

Mehr gute Fotografie!

Sie ist endlich da, seit einem Jahr trachte ich nach technischer Verbesserung, nun ist die neue Kamera angekommen. Gleich musste der erste Test her. Nicht besonderes, lediglich eine Klematis die fotografiert wurde. Erstaunlich ist worauf man dann im richtigen Leben gestoßen wird. Da gibt es, für die Fotografie eher positiv, ein echtes Blattlaus-Problem. Spannend zu sehen, wie bei einem Wimmelbild. So wird der kleine Testexkurs direkt zu einem spannenden Prozess, der ein durchaus aufgeladenes Dokument hinterläßt.

Klematis mit Blattläusen

„Klematis mit Blattläusen“, Digitalfotografie, 6000 x 4000 px, 2016

Preis auf Anfrage

Keine Ratten!

Aus den Tiefen der Kanalisation und dem Umfeld des Abfalls dringen sie in unser Leben. Mit Eleganz und Schönheit können wir ihnen nicht begegnen. Massiv heißt es sich zur Wehr zu setzen und vor allem rechtzeitig das Übel zu erkennen. Denn durch Ignoranz und Wegschauen wird das Problem nicht gelöst und aus einer, vielleicht sogar possierlich wirkenden, Ratte werden Tausende und alle Errungenschaften der Kultur werden in Dreck untergehen.

No rats

„no rats“, 70 x 50 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2016

Preis auf Anfrage.

Sommerwunsch

Was gehört mehr zum Sommer als ein beherzter Sprung in frisches, kühles Wasser. Kopfüber muss es sein und auch elegant aussehen. Der Himmel sollte blau sein und die strahlende Sonne die Luft von Hitze flirren lassen. — Dennoch, wie jeder Sprung ins kalte Wasser braucht auch dieser den Mut sich zu überwinden.

Cool jump into cold water

„cool jump in cold water“, Acryl auf Zeichenkarton, 2 Bogen je 100 x 70 cm, 2014

Preis auf Anfrage

Nicht nur Hexen können Kunst händeln.

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen …

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen die aus Leidenschaft und Begeisterung Artefakte kaufen scheint es nicht mehr zu geben. Stattdessen lässt man sich, gerade im Hinblick auf die monetäre Wertentwicklung eines Bildes oder ähnlichem beraten. So sehen plötzlich fast alle „Sammlungen“ gleich. Gefällig, oberflächlich und vor allem extrem gute Anlagen. — Hexenwerk möchte man meinen, doch tatsächlich nur das Ausnutzen primitiver menschlicher Wunschvorstellungen. Wirkliche Bedürfnisse werden nicht gestillt, denn vermeintlich hat man dafür keine Zeit und lässt sich zu allem Überfluss auch noch von Geschäftemachern beraten. Eigentlich hätte nicht Helge Aachenbach bestraft werden müssen sondern die Familie Albrecht, doch Gier und Dummheit werden ja nicht strafrechtlich verfolgt.

not only the witch can manage the art

„not only the witch can manage the art“ 150 x 90 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2014

Preis auf Anfrage

Flüchtiger Blick

Tanzend, springend, sich drehend, mit Eleganz und Esprit, bewegt sie sich durch das Leben. Aufkommende Hindernisse und Untiefen würdigt sie nur eines flüchtigen Blicks, denn sie hat das Selbstverständnis alles meistern zu können. Das Leben ist bei ihr.

fleeting glimpse

„fleeting glimpse“, 200 x 140 cm, Acryl auf Leinwand, 2014

Preis auf Anfrage

Ein Bild für Straßburg

Wenn man Bekannte besucht, die einen auch noch hervorragend begrüßen nimmt man ein Gastgeschenk mit. Schwierig wird es nur, wenn man Unbekannte besucht und das auch noch als Gruppe. Man nimmt auch ein Gastgeschenk mit und hofft es passt auch. Hier ein Geschenk, das nun in Straßburg ist und hoffentlich auch den Dank ausdrückt.

freestonemason

„Freestonemason“ 40 x 30 cm, Acryl und Sand auf Leinwand, 2014

in Privatbesitz

Professionelle Freude!

Aufgesetzt? Manchmal. Begabung? Gewiss. Moto? „Was muss das muss und niemals was anmerken lassen, dann bekommt man die Kurve.“ Ansonsten ist eh alles zum Lachen.

professional joy

„professionell joy“ 100 x 80 cm, Acryl auf Leinwand, 2014

Preis auf Anfrage

Die Skizze für dieses Bild ist zu sehen unter: Oooh Freude im Blog Cornelius’ Moleskine!

Maidan or Liberty fights!

Verarbeiten, aufarbeiten, umsetzen — alles Aufgaben die ein Künstler in sein tägliches Schaffen einbeziehen muss. Teilweise kommt dies ganz tief aus dem Inneren und steht dann für eine Grundüberzeugung. Heftiges wird heftiger, Poetisches wird weicher. Diese Zeit lässt keine Zeit für Weiches, es ist die Zeit in der Träume realisiert werden müssen. Die Freiheit muss kämpfen.

Maidan or Liberty fights!

Manchmal, wenn man länger mit einem Bild verbringt, verändert sich etwas im Blick auf dieses. Unterschiedliche Dinge können Ursache hierfür sein. Zum einen kann es sein, dass einem die Kraft der Aussage des dokumentierten Prozesses nicht mehr widerspiegelt, Dann kann es auch sein, das der Prozess sich weiterentwickelt und es so zu einer Veränderung kommt. Man kämpft dann mit sich ob man noch mal eingreifen darf oder sollte in das Dokument. Im Falle der „Liberty fights“ erschien mir das unumgänglich. Daher habe ich den Pinsel mit Farbe erneut in Bewegung gesetzt und das Bild überarbeitet. Hier ist das Ergebnis:

Maidan or Liberty fights

„Maidan or Liberty fights!“, ca. 150 x 90 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2014

Preis auf Anfrage

track it!

Spuren entstehen aus dem Nichts. Immer mehr. Die Farben wechseln. Die Spuren addieren sich zu einer Figur. Das Bild bekommt einen Sinn. — Verfolgen Sie es!

„track it!“, Digitale Zeichnung auf iPad2, 2014

Nothing by night! (1)

Eine neue Idee hat mich neulich überfallen. Ich fuhr durch die nächtlichen Straßen und entdeckte ungewöhnliches. Gedanken und Geschichten schossen mir durch den Kopf, die dringend dokumentiert gehören. Hilfreich ist hierbei sicher eine Kamera als treuer Begleiter. Hier mal die ersten drei Dokumente aus dem Nichts. Eine Serie, die sicher fortgesetzt wird.

chat noir

„Chat noir“, 27 x 35,4 cm auf  40 x 50 cm, C-Print, 2013

Tür im Nichts

„Tür im Nichts“, 27 x 35,1 cm auf 40 x 50 cm, C-Print, 2013

Stadttheater

„Stadttheater“, 55 x 39 cm auf 70 x 50 cm, C-Print, 2013

Alle Preise auf Anfrage

Freundschaft ist der Beginn vieler guter Ideen!

Man trifft sich, spielt Schach und tauscht sich aus über Themen die gerade anstehen. Ein neuer Liedertext, ein Gedicht, ein Gedanke über das Hier und Jetzt, etwas philosophisches, ein Fragment das noch nicht zu Ende gedacht ist. Vertrauen und die Gewissheit nicht missverstanden oder ausgenutzt zu werden. Ideen entstehen und leiten in die Zukunft. Es gibt nichts wertvolleres als das laute Denken mit dem Freund. Glücklich wer einen solchen als Begleiter durch das Leben hat.

— Das gezeigte Bild hatte am Freitag dem 18. Oktober 2013 seine Premiere in dem Kammerspiel „Mein lieber Moses“ von Jens Oberheide ( http://www.amazon.de/Mein-lieber-Moses-oder-Freunde/dp/3939611832 ) aufgeführt im historischen Museum in Hannover.

Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelsohn

„Freundschaft ist der Beginn vieler guter Ideen!“ , ca. 82 x 80 x 12 cm, Assemblage in Mischtechnik, 2013

Preis auf Anfrage

Bildung oder Erziehung

Aus gegebenem Anlass, diesmal nur Text!

Gestern, am 8. Oktober 2013, verfolgte ich das ZDF-Programm recht lang und sah auch noch die Sendung „heutenacht“. Daher weiß ich nicht mehr genau ob der von mir anzusprechende Beitrag im „heutejournal“ oder in „heutenacht“ lief. Es war eine dieser telegenen Fussgängerzonenbefragungen. Ein Reporter des ZDF trat mit 2 Schokoladentafeln bewaffnet an Passanten heran und stellte folgende Frage: „ Wenn Sie 2 Tafeln Schokolade zum Preis von einer bekommen, wie viel haben Sie gespart?“ Die gewünschte, auf Mathematik abzielende, Antwort war 50%. In meinem Halbschlaf ähnlichen Zustand hatte ich diese Antwort auch sofort parat, erwachte aber schlagartig, denn bei der gewählten Fragestellung kann, bei genauer Textauslegung, die Antwort so nicht gegeben werden.
Warum?
Die Fragestellung zielt auf Sparen ab. Dies bedeutet, dass ich nach dem Kauf eines benötigten Gegenstandes mehr Geld in der Tasche habe als zunächst angenommen. Sparen bedeutet aber nicht, das gleiche Geld auszugeben und sich zusätzliche Ware ans Bein zu binden. Die korrekte Antwort, auf die so gestellte Frage, müsste also lauten: „Nichts, ich erhalte allerdings 100% mehr Ware!“
Nun könnte man natürlich sagen, was ist das denn für ein Erbsenzähler, aber es geht in diesem Fall um die OECD-Bildungsstudie. Genau da liegt für meinen Begriff aber die Krux. Ich habe mir bereits bei der ersten Pisa-Studie die Fragen im Nachhinein angeschaut und musste auch damals schon feststellen, dass die Fragen nicht wirklich eindeutig gestellt wurden. Es handelt sich bei all diesen Tests immer um aus dem Englischen übersetzte Fragen und genau an dieser Stelle schleichen sich meines Erachtens Fehler bzw. Missverständlichkeiten ein. Ein Phänomen, dass wir derzeit in der Deutschen Sprache immer häufiger beobachten können.
Nehmen wir das oben schon benutzte Modewort „Bildung“. Dies wird oft als Übersetzung des englischen Begriffs „education“ benutzt. Ich habe gerade mal im großen PONS nachgeschaut, da steht unter dem Begriff education als deutsche Übersetzung: „n Erziehung f, (=studies, training) Ausbildung f, (=knowledge, culture) Bildung f;)“. Bildung wird somit nur als dritte Möglichkeit aufgeführt. Wenn ich davon ausgehe, dass an Schulen wissensvermittelnd Studien betrieben werden und dieses Wissen dann trainiert wird, wäre sicherlich der deutsche Begriff Erziehung wesentlich treffender als Übersetzung. Ausserdem beinhaltet dieser Begriff Werte wie heranziehen, auf einen Weg bringen, mit gesellschaftlichen Vereinbarungen und Werten vertraut machen.
Überhaupt sollte man den Begriff Bildung mal auf die Goldwaage legen. Vielleicht bin gerade ich als „bildender“ Künstler dazu prädestiniert. Bildung, hat immer etwas mit formen, Form geben, gestalten, schöpfen zu tun. (z.B. ich bilde eine Gruppe) Diese Aufgabe hat, der Legende nach, ein höheres Wesen (wir bezeichnen es im allgemeinen als Gott), zumindest im Groben, bereits erledigt. Nun ist es aber in einer aufgeklärten Gesellschaft am Einzelnen sich weiter zu entwickeln, also sich zu bilden. In dem Moment wenn man ihm diesen Prozess aus der Hand (aus der Eigenverantwortung) nimmt, wird er geformt. Dieses geht im allgemeinen mit Fremdbestimmung, Zwang und Verlust der individuellen Rechte einher. Dieses findet sicherlich in totalitären Staaten statt, darf aber für ein Land mit einer „freiheitlichen Grundordnung“ weder Ziel noch Weg sein. (Im übrigen hat ja wohl Pink Floyd diesen Missbrauch des Begriffes education bereits in ihrem Epos „The Wall“ angeprangert) Daher bin ich der Ansicht, wir alle sollten darauf drängen lieber von Erziehung als von Bildung zu sprechen. Schon dieser kleine Schritt würde sicherlich die Einstellung zur Wissensvermittlung und die Art wie sie geschieht, ansatzweise reformieren.
Ich könnte dieses noch mit vielen weiteren Begriffen fortsetzen würde mich aber freuen wenn man über meine Gedanken nachdenkt um sie nachvollziehen zu können. Vielleicht entwickeln sich dann, selbstdenkend, eigene Möglichkeiten, wie man unserer Gesellschaft diese Präzision wiedergeben kann.
Just my 2 cent!

Sommerblumen

Blüten, Sommer, Meer oder mehr. Farbe, Freude , unbeschwert. Leben, Lust und Leichtigkeit — Ach so bleib doch wundervolle Zeit!

flowersummer

„Sommerblumen“, 80 x 80 cm, C-Print, 2013

Preis auf Anfrage

Gesucht: Lessing

Ein Phantombild des BKA, erstellt für die Universität Köln und ein Lessing-Portrait von C. Jäger dienten als Vorlage für dieses neue Lessing-Portrait. „Lebenslust und Lessinglieder heißt das Projekt in dem auch die Lieder des jungen Lessing wieder Beachtung finden. Hierzu werden klassische Vertonungen neu eingespielt, aber auch neue Vertonungen mit Texten, die Lessing im Alter von 18 bis 25 Jahren schuf, komponiert. Parallel dazu entstehen auch Bilder zu den Texten.

Für dieses Bild wurde der Text zu „Die Gewissheit“ gewählt

Ob ich morgen leben werde,
Weiß ich freilich nicht:
Aber, wenn ich morgen lebe,
Daß ich morgen trinken werde,
Weiß ich ganz gewiß.

Gotthold Ephraim Lessing zwischen Gestern und Heute!

Gotthold Ephraim Lessing

„Die Gewissheit“, 140 x 100 cm, Acryl und Aerosol auf Leinwand, 2013

Preis auf Anfrage

Immer wieder auf den Frühling warten!

Irgendwie kommt nichts wirklich in Gang. Medien beharren auf Informationsentscheidungen und stützen so auch noch die Sozial- und Volkswirtschaftsbetrüger. Klare Gesetze werden nicht formuliert, da man an eigene Pfründe denken muss. Gegner werden zu undefinierbaren Objekten und nicht namentlich benannt. Bayern wird Meister und beweist mal wieder „panem et circenis“ ist immer noch das Opium das die bequeme Masse betäubt. Vier Jahre ist es nun her, dass ich versuchte meiner Hoffnung Raum und Bild zu geben:

„Musste gerade mal zum Stift greifen. Es ging doch um Frühling, das ist mir wichtig. Das ist doch dieser Krempel mit dem Neuanfang. Könnten wir ja echt gebrauchen. Da muss man aber was mitbekommen und dann noch Courage beweisen und nicht die Klappe halten.Die Chinesischen Affen können da nur noch mitspielen, wenn sie einen Sinneswandel vollziehen. Könnte zwar laut werden aber wenn es nutzt…

Auch eine Art Frühling!“

Auch eine Art Frühling

„Auch eine Art Frühling“, 20 x 30 cm, Pasting und Acryl auf Holz, 2009

In Privatbesitz

Sonnentanz

Rhytmisch dumpf, dem Grau und der Kälte des Winters entsprechend, erklingen die inneren Töne. Der Wunsch nach Neuanfang und Aufbruch schafft sich noch träge Bewegung. jeder Schlag und jeder Wimpernschlag wird aber behänder. Immer expressiver werden Rhythmus und Rotation. Die Zeit ist reif und verlangt den Aufbruch.

Sommertanz

„Sommer-/Sonnentanz“, Acryl auf Zeichenkarton, 62,5 x 44 cm, 2013

Preis auf Anfrage

… hinaus in die Welt …

Das geborgene, güldene Licht hatte in umschlossen und ihm die Möglichkeit der Entwicklung und die Ruhe zum Sinnieren gegeben. Nun stand er an der Schwelle und bereits hier streiften ihn die ersten Strahlen des kalten Lichtes des Kommerz. Wie lange wird er wohl die Wärme und Herzensgüte in sich halten können? Wie lange wird er sich bewähren? Mutig tritt er hinaus auch in dem Wissen immer wieder im Refugium auftanken zu können. Einzig er darf sich nicht in der kalten Welt verlieren.

...hinaus in die Welt...

„… hinaus in die Welt …“ Stencil, Aerosol, Acryl und Bleistift auf Zeichenkarton, 70 x 50 cm, 2013

Preis auf Anfrage

Lichtgang

Es ist immer wieder ein Thema, der Mensch auf der Suche nach Wahrheit, nach Verstehen, nach Ideen, nach Einsicht. Der Mensch auf dem Drahtseil zwischen Denken und Intuition immer in der Hoffnung Erleuchtung für sich zu finden.
Lichtgang
„Lichtgang“, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm, 2010
Preis auf Anfrage

Zahn der Zeit

Aufgedeckt ist der Geist vergangen und der Zahn der Zeit hat neue Schönheit sichtbar gemacht. Alles nicht dokumentierte ist der Vergessenheit an Heim gefallen und die dunklen Schleier der Historie verhüllen einen klaren Blick. Augen werden schnell zersetzt und auch Zahn um Zahn greift die Zeit nach der Erinnerung.

“memento mori 002″, 2012, c-print, 70 x 70 cm, 1 bis 7 + 1 AP

Preis auf Anfrage

Was bleibt?

Wenn der Herbst kommt kommen auch die Gedanken an die Vergänglichkeit und an das was bleibt. Es ist sicher Unterschiedliches. Vom einen bleibt ein Haufen Asche und vom anderen ein zerfallender Körper, der sich nach und nach der Erde angleicht in die er gebettet wurde. Irgendwann ist es nur noch ein Skelett, aber auch das vergeht. Was aber bleibt an Erinnerungen, an Überlieferungen, an Gedanken? Oft sind es aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, die entweder durch die Verkürzung oder aber durch den Zeitgeistwandel, ihre Sinnhaftigkeit verlieren. Fragmente die nicht mehr das ausdrücken was Ziel ihrer Gedanken war. Verklärt oder verschmäht dümpeln sie durch die Zeit. Das ist es was bleibt!

„memento mori 003“, 2012, c-print, 70 x 50 cm, 1 bis 7 + 1 AP

Preis auf Anfrage

und Du? (III)

Stich ihn ein und schlag den Kreis, auf das der Raum umschrieben ist. Mach einen guten Plan damit Du zeigst was möglich ist. Beschreibe den Raum angemessen mit mutigen Schlag aber mache ihn nicht zu groß auf das er auch gefüllt werden kann, denn alles braucht das rechte Maß! — Klar mache ich das und Du?

“und Du III”  2012, Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Zeichenkarton, 70 x 50 cm

Preis auf Anfrage

und Du? (II)

Frisch, Geselle, sei zur Hand. Die Steine müssen gefügt werden zur Mauer, auf dass das Haus entsteht. Gleich die Unebenheiten gut mit Mörtel aus, auf das gut gefügt ist was zusammen gehört. Lass die Kelle schwingen! — Klar mache ich das und Du?

“und Du II”  2012, Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Zeichenkarton, 70 x 50 cm

Preis auf Anfrage

und Du? (I)

Der Stein hat Ecken und Kanten. Die müssen weg, sonst passt der Stein nicht in das Große und Ganze und bringt Unsicherheit. Erst wenn der Stein behauen ist kann er seine Schönheit und Stärke entfalten. Nimm also den spitzen Hammer auf und bearbeite den Stein! — Klar mache ich das und Du?

„und Du I“  2012, Bleistift, Polychromo und Acrylfarbe auf Zeichenkarton, 70 x 50 cm

Preis auf Anfrage