Kultur in Bewegung

Plötzlich kommt die Meinung auf, man könnte den Kunstbetrieb im Bereich bildende Kunst einstellen. Ausbildungen bringen im Verhältnis zu Ihrem monetären Wert nichts mehr. Da andere Werte, als monetäre, in unserer Gesellschaft nichts mehr gelten, ist die Einstellung eine logische Schlussfolgerung. — Erschreckend, die Aussage kam aus dem Bereich Kuration von Ausstellungen mit künstlerischen Aussagen.

Selbstzweifel? Frustration? Gedankenlosigkeit?

Wohl eher ein zu oberflächliches Auseinandersetzen mit dem Sinn und Zweck was Kunstdokumente für einen Wert in der Gesellschaft darstellen. Wie kultureller Einfluss eine Gesellschaft prägen und zu intellektueller Auseinandersetzung leiten sollten.

Visuelle Überreizung? Kulturelle Agonie? Desinteresse an Visionen und Weiterentwicklung?

Kulturdumpfheit unter dem Einfluß politischer Simplifizierung?

Oberfläche statt Tiefe? Kontrast statt Differenzierung?

Mir egal!
I’ll dance the judge!

dance the judge

„Dance the Judge 001“, 40 x 40 cm, Acryl auf Leinwand, 2020

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FRUSTRATION!

Es stürmt auf einen ein, frisst an vielen Ecken. Man versucht ruhig seinen Weg zu gehen. Genau weiß man was seien sollte, doch das Äußere dringt in einen, höhlt einen aus, zerstört alles Positive. Freudiges Denken wird zerstört. Das Warum bleibt unbeantwortet. Die Lust am Sein und Tun schwindet. — FRUSTRATION!FRUSTRATION

„Frustration“, DIN A1, Pitkreide, Kreide und Acryl auf Zeichenkarton, 2018

Preis auf Anfrage

Ausgeglichen

Um die richtige Position zu finden ist es wichtig Kraft und Ausgewogenheit im gleichen Maß einzusetzen. Nur so ist es möglich ausgeglichen durch das Leben zu schreiten und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.Life balance„Life balance“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

Herder kehrt zurück…

… in das Fürstentum Schaumburg-Lippe. Diesmal wird sich Johann Gottfried Herder allerdings in Stadthagen aufhalten und dort auf andere historische Gestalten, die eng mit der Entwicklung der Freimaurerei in Deutschland verknüpft sind, treffen.
Anläßlich des 300jährigen Bestehens der organisierten Freimaurerei findet in der Zehntscheune in Stadthagen eine Ausstellung unter dem Titel „Mon cher conte`“ statt, da der erste deutsche Freimaurer Graf Albrecht Wolfgang zu Schaumburg-Lippe war.
Johann Gottfried Herder

In der Ausstellung mit Werken von Cornelius Rinne wird diese Geschichte beleuchtet. Veranstalter sind die in Stadthagen ansässige Loge „Albrecht Wolfgang“ und der freimaurerische Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation „PEGASUS“.
Die Ausstellung wird am 11. Juni 2017 um 11:00 Uhr eröffnet und dauert bis zum 9. Juli 2017. Die Öffnungszeiten sind: Freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr und Samstags und Sonntags von 11:00 – 18:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Bild:“Johann Gottfried Herder“, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2017

Preis auf Anfrage

figürliches Informell?

Das ist doch ganz eindeutig, da ist eine tanzende Figur und ein Hase zu sehen. Das sind Zitate der Realität, also ist das Bild ein figürliches Bild, mehr gezeichnet als gemalt, sicherlich mit expressiven gestischen Farbflächen untermauert, die malerischen Duktus aufweisen. Kompositorisch läuft alles auf ein Zentrum zu, geprägt vom Rumpf des weiblichen Körpers. Dennoch laufen die gestischen Bewegungen und die Bewegung des Körpers im Gleichklang. Störend, ruhig sitzt der verstörte Hase in der unteren, linken Ecke vor einer nicht vorhandenen Wand auf die sein Schatten fällt. Hierdurch wird klar, dass der Lichteinfall nicht real sein kann.
Trennt man sich von der Aussage des Figürlichen so entsteht gedanklich eine formlose, gestische Komposition. Wozu also die Figuren. Was hat der Hase mit einem sich ferienartig gebärdenden Menschen zu tun? Geht es um Inhalte oder um rein formale Komposition? Hilft hierbei der Titel, „Derwisch?“ Welche Zitate werden aufgenommen?

Vom Künstler kommt kein weiterer Hinweis.

Derwischtanz

„Derwisch?“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

Kein fixierter Punkt

Wenn alles in der Schwebe ist und auch ständig in Bewegung ist es schwierig zu verharren und zur Ruhe zu kommen. Dies ist aber exakt die Situation in der sich die Menschheit derzeit befindet. Nur auf Bildern können wir noch eine Status bewahren und eine Situation festhalten wir bemerken dann die Illusionen denen wir nachjagen ohne zur Ruhe zu kommen. Realität wird wirklichkeitsfern denn wir haben keinen fixierten Punkt.

not a fixed point

„Not a fixed point“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

Meine Heilige…

… hat heutzutage nicht mehr zwingend mit Kirche oder Religion zu tun. Wichtiger erscheint es etwas einer Person oder Gruppe besonders wertvolles heraus zu heben. Somit wird aber auch deutlich, dass wir uns von der Illusion, die Religionen als Realitäten verkaufen gerne pragmatisch den vermeintlich tatsächlichen Realitäten zuwende und unsere Gefühle daran knüpfen. Dies führt meist zu neuen Illusionen egal wie stark wir uns dafür oder dagegen verbiegen.

My Holy

„My holy“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

No stars at Kö!

Düsseldorf, 23.7.2016, es ist Ferienzeit. Doch wir sind mal wieder in Düsseldorf um Termine abzuarbeiten. Mein Blick führt, während wir die Kö entlangschreiten und darauf achten nicht mit Pokemon suchenden Spielern zusammenzust0ßen, auf das Trittoir. Ich muss erschreckt feststellen, es gibt keine Stars auf der Kö …

Keine Stars auf der Kö!

„Keine Stars auf der Kö!“

… Immer wieder ist es an diesem Ort spannend um sich zu schauen und zu beobachten. Hier wird deutlich wie Düsseldorf tickt. Menschen kommunizieren oder hetzen durch das Gewühl. Man zeigt sich oder schaut. Glücklicher Weise sind keine Stars da, denn so kann man selbst brillieren …

brillieren

„brillieren“

Fluchtwege

„Fluchtwege“

… Die Kö ist sicher der Ort wo Glamour und Trasch gerne eine Symbiose eingehen und dennoch der schöne Schein im Gedächtnis bleibt.

Glamour and Trash

„Glamour and Trash“

>> Alle Bilder sind als Prints zu erwerben oder gegen Copyright-Honorar in Medien einsetzbar <<

Mehr gute Fotografie!

Sie ist endlich da, seit einem Jahr trachte ich nach technischer Verbesserung, nun ist die neue Kamera angekommen. Gleich musste der erste Test her. Nicht besonderes, lediglich eine Klematis die fotografiert wurde. Erstaunlich ist worauf man dann im richtigen Leben gestoßen wird. Da gibt es, für die Fotografie eher positiv, ein echtes Blattlaus-Problem. Spannend zu sehen, wie bei einem Wimmelbild. So wird der kleine Testexkurs direkt zu einem spannenden Prozess, der ein durchaus aufgeladenes Dokument hinterläßt.

Klematis mit Blattläusen

„Klematis mit Blattläusen“, Digitalfotografie, 6000 x 4000 px, 2016

Preis auf Anfrage

Keine Ratten!

Aus den Tiefen der Kanalisation und dem Umfeld des Abfalls dringen sie in unser Leben. Mit Eleganz und Schönheit können wir ihnen nicht begegnen. Massiv heißt es sich zur Wehr zu setzen und vor allem rechtzeitig das Übel zu erkennen. Denn durch Ignoranz und Wegschauen wird das Problem nicht gelöst und aus einer, vielleicht sogar possierlich wirkenden, Ratte werden Tausende und alle Errungenschaften der Kultur werden in Dreck untergehen.

No rats

„no rats“, 70 x 50 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2016

Preis auf Anfrage.

losgelöstes Meditativum

In sich gekehrt, die Haftung am Boden verlassend, so ist die kurzfristige Wahrnehmung des Schwebens der Gravitation abzuringen. Stehen lassen kann diesen Moment nur die Illusion und so wird schnell die Frage nach Realität aufgeworfen. Die Fiktion klopft an die Hintertür und bietet sich als wahre Schwester der Illusion an.

Statement 3

„Statement 03“, 60 x 50 cm, Acryl und Polychromo auf Zeichenkarton, 2016

Preis auf Anfrage.

Statement zur Eröffnung

Am 14. Januar 2016 war ich als Talkgast zu Besuch in Hamburg. Eröffnet wurde die Ausstellung „Sinnsuche und Bildfindung“ des Künstlers Jens Rusch. Ich äußerte mich zu „PEGASUS“ dem freimaurerischen Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation, verortete die Bilder von Jens Rusch kunsthistorisch und erklärte den „freien Mann“

Video: „Hinter dem Vorhang“

Bisher gab es hier nur ein paar Fotos von deer Aktion am 8. November 2014 ( Was hinter dem Vorhang ist? ). Jetzt ist endlich ein kleines Video  fertig und zu sehen.

Das geflügelte Ross

Es ist sicher das Symbol für die Freiheit der Gedanken und Ideen, denn wer es zu reiten versteht der weiß auch neue Ziele zu erreichen. Um so mehr freut es dann, wenn ein Kind schon ein inniges Verhältnis zu diesem Fabelwesen aufbaut. Vermutlich getrieben von dem Gefühl das ein Musenpferd etwas besonderes vermitteln kann. Nehmen wir diese Aufgabe an.

Pegasus

„Pegasus“ 70 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, 2015

In privatem Besitz.

Nicht nur Hexen können Kunst händeln.

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen …

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen die aus Leidenschaft und Begeisterung Artefakte kaufen scheint es nicht mehr zu geben. Stattdessen lässt man sich, gerade im Hinblick auf die monetäre Wertentwicklung eines Bildes oder ähnlichem beraten. So sehen plötzlich fast alle „Sammlungen“ gleich. Gefällig, oberflächlich und vor allem extrem gute Anlagen. — Hexenwerk möchte man meinen, doch tatsächlich nur das Ausnutzen primitiver menschlicher Wunschvorstellungen. Wirkliche Bedürfnisse werden nicht gestillt, denn vermeintlich hat man dafür keine Zeit und lässt sich zu allem Überfluss auch noch von Geschäftemachern beraten. Eigentlich hätte nicht Helge Aachenbach bestraft werden müssen sondern die Familie Albrecht, doch Gier und Dummheit werden ja nicht strafrechtlich verfolgt.

not only the witch can manage the art

„not only the witch can manage the art“ 150 x 90 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2014

Preis auf Anfrage

Dem geneigten Kunstinteressenten zugedacht.

Machen sie sich bitte klar, dass der Kunstbegriff einem ständigen Wandel und einer ständigen Neudefinition unterworfen ist. Außerdem ist das Betriebssystem Kunst nach Niklas Luhmann in sich geschlossen und erneuert sich selbstrefentiell. Daher wird, denn die Zeit der sich auf Warhol berufenden Kunstspekulanten und Kunstbroker befindet sich derzeit im Zustand der kritischen Masse, eher die Frage nach dem Sinn von Kunst gestellt, die, einhergehend mit dem Blick auf die Vorteile des Humanismus in seinem Bildungsauftrag, eher auf den gesellschaftlichen Auftrag, losgelöst von Modellen des sozialen Miteinanders, abzielt. Beispiel hierfür kann folgende auf Nietzsche beruhende Überlegung sein:

„Wenn Nietzsche feststellt, dass der Vorteil der Kunst gegenüber der Religion ist, dass sie Illusionen erzeugt ohne einen Anspruch auf Realität zu haben, muss man eigentlich hinzufügen: Der Vorteil der Kunst gegenüber der Wissenschaft ist es, das sie Illusionen verbreitet und nicht angenommene Realitäten zur Wahrheit erklärt. Denn so ist sie bereit die Wahrheit des Einzelnen zuzulassen.“

Damit wird allerdings auch jegliche geisteswissenschaftliche Betrachtung von Kunst in Frage gestellt, da gerade diese von feststehenden Wahrheiten im Bezug auf ein Artefakt ausgehen, während ein „nachhaltiger“ Artefakt eher ein zum eigenverantwortlichen Denken anregendes Dokument eines nicht klar definierten Denkprozesses ist. Mit anderen Worten, das was allgemein als Kunst bezeichnet wird stellt Fragen und gibt keine Antworten. Daher ist als ein wesentlicher Sinn von Kunst das Auslösen von Evolutionen und manchmal vielleicht auch Revolutionen zu sehen.

Ich wünsche allen ein gedankenvolles Wochenende.

FAZ-Forum 2014

Da ich selbst an der Konferenz teilnahm ein kleiner Rückblick.
Wichtig fand ich die Erkenntnis, gerade im ersten Teil, dass der Wert eines Artefaktes nicht zwingend mit dem dafür bezahlten Geld einher geht. Sondern, dass gerade wertvolle Bilder oder Skulpturen viel günstiger zu kaufen sind als man glaubt. Einige, wenige im Betriebssystem Kunst gehypte Künstler erzielen allerdings Preise die den Wert Ihrer Werke weit übertreffen.
Daher waren sich einige Anwesende sehr einig darüber, dass SammlerInnen das kaufen sollten was sie im Moment anspricht. Damit fahren sie sicher wesentlich besser als sich auf Kunstspekulationen einzulassen, denn sie erfahren eine emotionale Wertsteigerung und einen Gewinn für ihre Seele.

Besuch im Hauptquartier

Berlin, 14.7.2014: Dietmar Kirves, der Leiter des NO!art Headquaters east, hat mich eingeladen, ihn im Hauptquartier zu besuchen. Gespannt suche ich den Weg in Berlin Kreuzberg. Da ist die Hausnummer und auch den Klingelknopf habe ich schnell. Dumm nur, dass ich nicht weiß, ob die Räumlichkeiten im Vorder- oder Hinterhaus sind. Ich greife zum Mobiltelefon und stelle mich in den Hinterhof, in einem Fenster im fünften Stock erscheint der Kopf von Dietmar Kirves. Na dann mal los, bis zur 4 Etage klappt es ganz gut, dann werden meine Schritte schwerer und oben angelangt bin ich außer Atem. Die Blöße wollte ich mir eigentlich nicht geben. Ich werde hereingebeten und weiß nicht wo ich zuerst schauen soll.

Sorgsam geordnet sind hier die Dokumente der letzten Jahrzehnte der Aktivitäten des NO!art-headquarters in Büchern, Ordnern, Schubern und Mappen gelagert. Überall auch interessante Artefakte. Ich bekomme ein Bier, auch wenn fast kein Platz dafür ist, da ich in Eindrücken fast ertrinke. Wir setzen uns und sind sofort in ein intensives Gespräch vertieft. Die sechziger, siebziger und achtziger Jahre in der Deutschen Kunstszene fliegen an uns vorbei. Wir schauen in Kataloge, die deutsche Anthologie und in Videos. Name ziehen Ihre Kreise durch den Raum und lösen unweigerlich Bilder vor dem inneren Auge aus. Ich bin beseelt. Ein krasser Gegensatz zu den glattgebügelten und leblos wirkenden Galerien der Stadt. Keine Kunst, aber hier pulsiert sie. Wir denken an gemeinsame Bekannte und die Erlebnisse, die wir mit ihnen hatten.

Im Headquater eastCornelius Rinne im headquater east fotografiert von Dietmar Kirves © 2014

Die Zeit fliegt. Ich stehe auf und stelle mich an die Regale, um feinere Eindrücke zu sammeln. Dietmar Kirves erzählt mir, dass er von all diesen wundervollen Dokumenten nicht eines mehr hergeben wird. Er möchte, dass alles zusammen bleibt, da jedes Stück das andere bedingt. Ich kann das nachvollziehen, dennoch würde ich am liebsten sofort ein Museum für all dies eröffnen. Dies alles erklärt so vieles über die Zeit zwischen 1960 und heute, über das Engagement, über Kunst — über das Leben. NO!art ist die Erläuterung, warum Dekoration nicht der Sinn von Kunst ist, sondern, dass es um den Menschen, sein Denken und seine Prozesse geht. Beeindruckend finde ich in diesem Zusammenhang die Erkenntnis des Kunsthistorikers Martin Kirves, dem Sohn von Dietmar, der den Schluss zog: link„JE VEHEMENTER DAS „NO“, desto gewisser liegt ihm ein „YES“ zugrunde …“

Genau das drückt aus, was ich gefühlt habe. Hier pulsiert Kunst. Hier liegt etwas vor, das für mich dringend einer breiteren Öffentlichkeit, nicht nur durch mehr zufälliges Begegnen im Internet, zugänglich gemacht werden muss. Sie können aber bewusst die Seite der NO!art besuchen. linkhttp://www.no-art.info/_gallery/de/4_kirves.html wäre ein guter Einstieg. Und wenn Sie dann auch involviert sind, überlegen Sie, wie eine Unterstützung aussehen könnte. Vielleicht haben Sie Kontakte zu einem Verlag, der mit Dietmar Kirves eine zweite, weiterführende Anthologie erstellen möchte oder Sie haben eine Idee wie ein NO!art Museum realisiert werden könnte. Vielleicht reicht aber zunächst auch einfach eine umfangreiche Ausstellung. Auch in die Medien würden Berichte in gedruckter, gefilmter oder sonst wie digitaler Form passen.

 

Der Stift tanzt

Diesmal tanzt er allerdings nicht über das Papier sondern über die glatte Fläche des iPads. Programm ist sketchbook PRO mit dem man den Mal- und Zeichenprozess dokumentieren kann. Das entstandene Bild dient als eine der Vorlagen für eine neue Serie von Bildern mit denen ich einen alten Zyklus über die menschliche Bewegung und die dahinter steckenden Emotionen und Ausdrücke wieder aufnehme und dieses 2014 auch ausstellen werde.

In diesem Sinne allen Lesern meines Blogs ein gesundes und entspanntes Jahr 2014.

Dance Painting. 2014

Typisch Venedig!

Ich beschäftige mich ja immer wieder auch mit Photografie. Häufig sind meine Bilder den Menschen zu abstrakt. Da der Blog ja Bildbetrachten heißt möchte ich den Blick mal auf ein Photo lenken, das für mich typisch Venedig ist. Ein Photo, das eine Straßenlaterne, eine Uhr, drei Fenster und etwas Schrift enthält? Typisch Venedig? Ja und ich bekomme sogar den Geruch in der Calle Vallaresso in die Nase. Wer in Venedig war und nicht nur die Touristenattraktionen gesehen hat kann das vielleicht sogar nachvollziehen. Ich finde dieses Bild ist ein wenig auch der Atem der Lagunenstadt, ohne Kanäle und ohne Gondeln.

al Vaporetto

„al Vaporetto“, 70 x 100 cm, C-Print, 2010

Preis auf Anfrage

Oh, Tango!

Sie hebt den rechten Arm, der Körper ist schon in einer fast fallenden vorwärts Bewegung, während der linke Arm die Vorbereitung einer Drehung andeutet. Die Bewegungen sind getragen aber fließend. Das Bandeon trägt die passenden Töne dazu bei. Ooooooohhhhh — Tango.

Primaballerina

„Primaballerina“ , 63 x 44 cm, Graphit und Acryl auf Zeichenkarton, 2013

Preis auf Anfrage

Schneehase

Nicht konturlos, dennoch angepasst, fliegt er heran. Sinnbild auch für eine unwirtliche Zeit, aber ebenso das Versprechen für einen Neuanfang. Die Zeit wird schnell vergehen und die Farben werden wiederkommen, er steht ihnen nicht im Weg sondern verdeckt sie nur temporär.

Schneehase

„Schneehase“, Acryl und Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm, 2013

Preis auf Anfrage

Kunst im Blick …

… Kultur im Kopf, Politik im Sinn. Das könnten die Schlagworte sein, an die ich dachte, kurz bevor ich mit Stefan Brams von der NW in Fujimotos Holzhaus zum Interview verschwand. Ich hatte noch ein paar Minuten der Besinnung und so entstand dieses Selbstportrait. Das Interview hat viel Spaß gemacht und ist unter dem Titel „Bielefeld schöpft sein Potential nicht aus“ online nachzulesen. 12 Interviews haben im Sommer 2013 insgesamt stattgefunden. Diese sind hier gesammelt.

Am 19. September 2013 um 19:00 Uhr geht es dann, in der Bielefelder Kunsthalle, weiter mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Kultur in Bielefeld. Es lohnt bestimmt dabei zu sein.

Kunst im Blick

„Kunst im Blick“ (Selbstportrait, 80 x 80 cm, Colorprint, 2013

Preis auf Anfrage

Lessings Beredsamkeit

Weiter geht es mit Lessing-Liedern in gezeichneter Form. Diesmal der Text zum Lied „Die Beredsamkeit“:

Freunde, Wasser machet stumm:
Lernet dieses an den Fischen.
Doch beim Weine kehrt sichs um:
Dieses lernt an unsern Tischen.
Was für Redner sind wir nicht,
Wenn der Rheinwein aus uns spricht!
Wir ermahnen, streiten, lehren;
Keiner will den andern hören.

Gotthold Ephraim Lessing zwischen Gestern und Heute!

Beredsamkeit

„Die Beredsamkeit”, 42 x 29,7 cm, Bleistift, Aquarell, und Polychromo auf Zeichenkarton, 2013

Preis auf Anfrage

„blind painting“ — Das Video!

Endlich ist es fertig und kann bestaunt werden. Mit diesem Video wird das Projekt „blind painting“ sehr genau erklärt. Das Video dauert 19 Minuten ist also nicht für das schnelle Reinschauen gedacht.

Film mit Aufnahmen zu den Bielefelder Nachtansichten 2013 durch ein Team des Filmhaus Bielefeld und einem Interview aufgenommen von Art Mixmax. Dank an alle Beteiligten!

Kamera: Tanja Ackemann, Andreas Liebisch, Tolga Yilmaz, Julia Dittrich, Arne Herden und Art Mixmax

Ton und Sound: Tolga Yilmaz und Art Mixmax

Schnitt: Art Mixmax

Besonders herzlichen Dank an David Riedel für das freundliche Mitwirken und an Petra Laessig für das Führen des Interviews.

Das erste Mal auf einer Leinwand.

Da ich hier schon die beiden „Blind Paintings“, die zu den Nachtansichten entstanden soll dies Bild auch nicht vorenthalten werden. Nach den Portraits auf 3 Zeichenblättern in den frühen 80er Jahren und denen die auf 3 Leinwänden um 2007 entstanden, habe ich im Juni 2010 erstmals nur auf einer Leinwand gearbeitet. Die im ersten Schritt, der blinden Umsetzung von Begriffen, benutzten Worte waren: Aufbruch, Hingabe, Rache, Gewissheit, Zukunft, Vergangenheit, Alleinsein, Freiheit, Meer, Fluß, Paradies, Stille 

Diana H.“Diana H.”, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 12. Juni 2010

Preis auf Anfrage.

Statementarisches

„Roter Künstlerpunkt rändisch signiert!“ ein Bild das unter anderem ab dem 20. Januar 2012 in der Ausstellung „Artificals and Statements!“ in der Treppenhausgalerie in Erlangen zu sehen seien wird. Das Bild ist Zwischenstatement einer nicht enden wollenden Diskussion über den Kunstmarkt und den Wert beziehungsweise die Wichtigkeit von bildender Kunst innerhalb der Gesellschaft.

„Roter Künstlerpunkt rändisch signiert!“, 70 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2011

Preis auf Anfrage