Wenn Hasen fliegen!

Hasen in besonderer Situation sind fast schon normal. Schlittschuhlaufende tote Hasen, von Igeln im Wettlauf geschlagene Hasen, eierlegende oder  Eier versteckende Hasen etc.. Hasen als Aufbruchs Symbol, als den Lauf des Jahres beschleunigende Fabeltiere — aber was ist, wenn Hasen fliegen?

„Wenn Hasen fliegen!“, 70 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, 2011

Preis auf Anfrage.

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Rund um die Eule

Ständig versuchen sie etwas zu drehen, links rum, rechts rum. Nur nicht zur Ruhe kommen lassen. Das Ziel darf nicht offensichtlich werden und die Irritation ist zu maximieren. Symbole müssen leiden, Stellvertreterkrieg, Kollateralschäden beabsichtigt. Doch blindes Agieren führt zu Ignoranz, in diesem Fall positiver Ignoranz. Langfristig leiden Vertrauen und Glaubwürdigkeit und der totale Absturz droht.

„Eulenrotation“, 70 x 100 cm, C-Print, 2012

Preis auf Anfrage

Nichtlineares Denken und Handeln?

Der Weg aus dem linearen Denken ist Kunst und dies ist auch der Weg aus dem krisenorientieten Handeln!

Ich weiß es ist eigentlich fast eine philosophische Frage, aber ich habe mich in den letzten Jahren von den Begriffen Nachdenken und auch Querdenken verabschiedet. Selbstdenken beinhaltet ebenso die Verarbeitung von war- und aufgenommenen Gedanken aber eben auch die Hoffnung auf einen eigenen, vielleicht sogar innovativen Schluss. Nichtlineares Denken ist ergebnisoffen und ändert vor allem wesentlich öfter die Richtung als Querdenken. So entsteht ein Gedankenkokoon der eine Problematik von allen Seiten berührt.

Das Eigene ist die Verknüpfung von bereits Gedachtem in neuen Zusammensetzungen und das daraus zu erzielende Ergebnis mit einer neuen Bewertung. Manchmal ergibt sich dann auch etwas total Neues. Hiernach kann man aber nicht verkrampft suchen, sondern muss ergebnisoffen in Prozesse hineingehen.

Wenn Sie mehr wissen wollen, scheuen Sie sich nicht Kontakt aufzunehmen, gerne stehe ich für Podiumsdiskussionen, Führungen oder workshops zur Verfügung.

Preis aber auch hier nur auf Anfrage.

kopflos siegend

Es war 1996, gerade hatte ich einen Blinddarmdurchbruch überlebt. Meine Frau musste, hochschwanger, zu einen Geschäftstermin nach Paris. Ich wollte sie nicht allein fahren lassen und so ging es mit dem Talis in die französische Hauptstadt. Viel konnte und durfte ich noch nicht unternehmen, doch den Louvre wollte ich mir nicht entgehen lassen. Klar habe ich auch die Giaconda besucht. Faszinierender fand ich allerdings dieses kopflose Engelswesen im Treppenhaus. Die Nike von Samothrake faszinierte in ihrer Bewegung. Ich musste sie zeichnen, einen Block hatte ich natürlich dabei. Irgend etwas hatte mir dieses Bildnis zu sagen. Es dauerte dann bis 2001 als ich einen bleibeschlagenen Rahmen geschenkt bekam, ihn mit einer Spanplatte versah, dies grundierte und zum bemalen parat stellte. Die weiße Fläche schrie nach der Nike. Schnell entstand ein erster Vorwurf doch das Bild blieb dann fragmentartig bis zum Frühjahr 2009 stehen. Schlimmer noch, es machte in diesem Zustand einen Umzug von Krefeld nach Bielefeld mit. Dann 2009 hat es das Schweigen aufgegeben und so entstand  zunächst folgende Zeile:

„Siegen ist oft kopflos, da die Missleistung des Gegners übersehen und so das eigene Dazutun überbewertet wird.“

Danach ging es recht schnell, das Bild nahm seine endgültige Form an. Ein Bild das lange Prozesse und Ruhephasen brauchte bis der Kern der enthaltenen Geschichte in seiner Offenheit stand. Ein Prozess der vieles Denken und Sinnieren beinhaltet. Ein Prozess an dessen Anfang auch ein Sieg über den Tod stand. Am Ende steht nun wieder ein Artefakt das täglich zu neuen Gedanken mahnt. Jeder Blick verheißt auch neues Denken und erinnert uns unserer Unzulänglichkeit.

„Nike” 210 x 130 cm, 2001 bis 2009, Acryl auf Spanplatte im Bleirahmen

Preis auf Anfrage