Statements in Bochum

Es ist mal wieder Zeit für das gARTEnhaus bei Ulrique und Michael Weber in Bochum. Am 2. und 3. Juli 2016 sind Statements von Michael und mir dort zu sehen und hören. Am Samstag zwischen 15:00 und 19:00 Uhr und am Sonntag zwischen 11:00 und 16:00 Uhr sind wir in der Wiemelhauser Str. 370 in Bochum zu treffen. Gern einfach mal vorbei kommen.

Statement 02

„Statement 02“, 60 x 50 cm, Acryl und Polychromo auf Zeichenkarton, 2016

Preis auf Anfrage.

…mit Kunst ernähren…

Wie im Gestus des Göttlichen bewegt er seine Hände und sagt: „Der Mensch wird besser rationalistisch denken können, wenn er sich mit Kunst ernährt hat.“
Begreifen wir über 30 Jahre nach seinem Tod und anläßlich seines 95 Geburtstages doch, das der Wert von Bildern , Musikstücken, Texten … nicht im börsenähnlichen Handeln mit den Dokumente menschlichen Schaffens liegt, sondern in den Initialen die davon ausgehen und den Einzelnen in seiner persönlichen Entwicklung unterstützen und fördern. Dazu müssen wir aber die Komfortzone der Servicegesellschaft verlassen.

Die Hände des Künstlers

„Die Hände des Künstlers“, 100 x 80 cm, Acryl auf Leinwand, 2009

Preis auf Anfrage

Statement zur Eröffnung

Am 14. Januar 2016 war ich als Talkgast zu Besuch in Hamburg. Eröffnet wurde die Ausstellung „Sinnsuche und Bildfindung“ des Künstlers Jens Rusch. Ich äußerte mich zu „PEGASUS“ dem freimaurerischen Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation, verortete die Bilder von Jens Rusch kunsthistorisch und erklärte den „freien Mann“

Prototyp

Wie es mit Prototypen immer so ist, es gibt sicher etwas zu verbessern. Dennoch ist es wichtig auch diesen Stand der Entwicklung zu zeigen, denn nur so können neue Eindrücke vermittelt werden.

Video: „Hinter dem Vorhang“

Bisher gab es hier nur ein paar Fotos von deer Aktion am 8. November 2014 ( Was hinter dem Vorhang ist? ). Jetzt ist endlich ein kleines Video  fertig und zu sehen.

Das geflügelte Ross

Es ist sicher das Symbol für die Freiheit der Gedanken und Ideen, denn wer es zu reiten versteht der weiß auch neue Ziele zu erreichen. Um so mehr freut es dann, wenn ein Kind schon ein inniges Verhältnis zu diesem Fabelwesen aufbaut. Vermutlich getrieben von dem Gefühl das ein Musenpferd etwas besonderes vermitteln kann. Nehmen wir diese Aufgabe an.

Pegasus

„Pegasus“ 70 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, 2015

In privatem Besitz.

Nicht nur Hexen können Kunst händeln.

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen …

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen die aus Leidenschaft und Begeisterung Artefakte kaufen scheint es nicht mehr zu geben. Stattdessen lässt man sich, gerade im Hinblick auf die monetäre Wertentwicklung eines Bildes oder ähnlichem beraten. So sehen plötzlich fast alle „Sammlungen“ gleich. Gefällig, oberflächlich und vor allem extrem gute Anlagen. — Hexenwerk möchte man meinen, doch tatsächlich nur das Ausnutzen primitiver menschlicher Wunschvorstellungen. Wirkliche Bedürfnisse werden nicht gestillt, denn vermeintlich hat man dafür keine Zeit und lässt sich zu allem Überfluss auch noch von Geschäftemachern beraten. Eigentlich hätte nicht Helge Aachenbach bestraft werden müssen sondern die Familie Albrecht, doch Gier und Dummheit werden ja nicht strafrechtlich verfolgt.

not only the witch can manage the art

„not only the witch can manage the art“ 150 x 90 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2014

Preis auf Anfrage

FAZ-Forum 2014

Da ich selbst an der Konferenz teilnahm ein kleiner Rückblick.
Wichtig fand ich die Erkenntnis, gerade im ersten Teil, dass der Wert eines Artefaktes nicht zwingend mit dem dafür bezahlten Geld einher geht. Sondern, dass gerade wertvolle Bilder oder Skulpturen viel günstiger zu kaufen sind als man glaubt. Einige, wenige im Betriebssystem Kunst gehypte Künstler erzielen allerdings Preise die den Wert Ihrer Werke weit übertreffen.
Daher waren sich einige Anwesende sehr einig darüber, dass SammlerInnen das kaufen sollten was sie im Moment anspricht. Damit fahren sie sicher wesentlich besser als sich auf Kunstspekulationen einzulassen, denn sie erfahren eine emotionale Wertsteigerung und einen Gewinn für ihre Seele.

Was hinter dem Vorhang ist?

Inspiriert von den kleinen Kapellen, die vor allem in Südeuropa oft am Straßenrand zu finden sind, hat die Bielefelder Galeristin und Kuratorin Alexandra Grass ein Ausstellungskonzept entwickelt, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Es trägt den Titel „The Garage Project“. Mit „Behind the Curtain“setzte der Künstler Cornelius Rinne das Konzept in einer ersten Veranstaltung am Samstag, 8. November 2014, in einer Garage an der Stapenhorststraße 147 um.
Der Joseph-Beuys-Schüler öffnete den Schrein in einer Performance, in der er letztlich auch den Vorhang beiseite schob und den Blick auf ein Kunstwerk freigab. So wird, vielleicht ausgelöst durch einen flüchtigen Blick oder auch durch ein inneres Verlangen, an ungewöhnlicher Stelle, auf die tiefere Bedeutung von Kunst hingewiesen. www.diekuratorin.com

garage

shadow1

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pictures

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opening3

time

the chancelor chair

Fotos freundlich zur Verfügung gestellt und zur Veröffentlichung freigegeben durch Klaus Schirrich. Herzlichen Dank.

Professionelle Freude!

Aufgesetzt? Manchmal. Begabung? Gewiss. Moto? „Was muss das muss und niemals was anmerken lassen, dann bekommt man die Kurve.“ Ansonsten ist eh alles zum Lachen.

professional joy

„professionell joy“ 100 x 80 cm, Acryl auf Leinwand, 2014

Preis auf Anfrage

Die Skizze für dieses Bild ist zu sehen unter: Oooh Freude im Blog Cornelius’ Moleskine!

Temptation of falling

Bis zum 17.7. zu sehen in der Ausstellung „temptations 1“ in der „janinebeangalery“ in der Torstraße 154 in Berlin.

about falling and a flying hare

„about falling and a flying hare“, 200 x 140 cm, Acryl auf Leinwand, 2014

Preis auf Anfrage

Nicht dabei…

… aber dennoch eine Arbeit aus dem Zyklus. Vom 5.7. bis zum 17.7. ist in Berlin, die von Alexandra Grass kuratierte Ausstellung „temptation 1“, in der „janinebeangallery“, Torstraße 154, zu sehen. Neben meinem Bilderzyklus sind auch Arbeiten von Martina Jaeger ausgestellt. Die Ausstellung ist täglich außer Sonntags von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Arbeiten sind eine spannende Auseinandersetzung mit dem Thema Versuchung und den daraus erwachsenden Gefühlen.

hey you

 

„hey you“, Acryl auf Leinwand, 120 x 90 cm, 2014

in Privatbesitz

Mutiges Versprechen!

... ich erkläre euch mal den Beuys ...

vom 04. Juni bis zum 3. Juli 2014 zeigt die Galerie pack of patches in Jena die Einzelausstellung

„ … ich erkläre Euch mal den Beuys …“

mit Arbeiten von Cornelius Rinne.

Die Eröffnung findet am 04.06.2014 um 20:00 Uhr statt. Nach einer Begrüßung durch die Galeristin Grit Höhn wird der Bochumer Künstler Michael Weber eine Einführung über die Arbeiten geben.

Sie sind herzlich zur Eröffnung eingeladen.

Über den Künstler schreibt die Galerie als kurzen Verweis: „ Cornelius Rinne arbeitet als Künstler, Illustrator und Kunsttheoretiker. Seine bevorzugte Arbeitsweisen sind die Zeichnung und das gemalte Bild, aber auch Fotografie und Performance setzt er zur Visualisierung seiner Ideen ein. Rinne versteht sein Arbeiten nur als Dokumente eines sinnerfüllten, künstlerischen Prozesses, daher setzt er sich oft in Arbeitszyklen mit Themen auseinander. In dieser Ausstellung stehen das Leben und Wirken von Joseph Beuys im Mittelpunkt seiner Gedanken.“

Galerie pack of patches • Lutherstr. 160, 07743 Jena

Öffnungszeiten Mi & Do: 10 – 20 Uhr • sowie nach Vereinbarung

track it!

Spuren entstehen aus dem Nichts. Immer mehr. Die Farben wechseln. Die Spuren addieren sich zu einer Figur. Das Bild bekommt einen Sinn. — Verfolgen Sie es!

„track it!“, Digitale Zeichnung auf iPad2, 2014

Der Stift tanzt

Diesmal tanzt er allerdings nicht über das Papier sondern über die glatte Fläche des iPads. Programm ist sketchbook PRO mit dem man den Mal- und Zeichenprozess dokumentieren kann. Das entstandene Bild dient als eine der Vorlagen für eine neue Serie von Bildern mit denen ich einen alten Zyklus über die menschliche Bewegung und die dahinter steckenden Emotionen und Ausdrücke wieder aufnehme und dieses 2014 auch ausstellen werde.

In diesem Sinne allen Lesern meines Blogs ein gesundes und entspanntes Jahr 2014.

Dance Painting. 2014

Typisch Venedig!

Ich beschäftige mich ja immer wieder auch mit Photografie. Häufig sind meine Bilder den Menschen zu abstrakt. Da der Blog ja Bildbetrachten heißt möchte ich den Blick mal auf ein Photo lenken, das für mich typisch Venedig ist. Ein Photo, das eine Straßenlaterne, eine Uhr, drei Fenster und etwas Schrift enthält? Typisch Venedig? Ja und ich bekomme sogar den Geruch in der Calle Vallaresso in die Nase. Wer in Venedig war und nicht nur die Touristenattraktionen gesehen hat kann das vielleicht sogar nachvollziehen. Ich finde dieses Bild ist ein wenig auch der Atem der Lagunenstadt, ohne Kanäle und ohne Gondeln.

al Vaporetto

„al Vaporetto“, 70 x 100 cm, C-Print, 2010

Preis auf Anfrage

Das erste Mal auf einer Leinwand.

Da ich hier schon die beiden „Blind Paintings“, die zu den Nachtansichten entstanden soll dies Bild auch nicht vorenthalten werden. Nach den Portraits auf 3 Zeichenblättern in den frühen 80er Jahren und denen die auf 3 Leinwänden um 2007 entstanden, habe ich im Juni 2010 erstmals nur auf einer Leinwand gearbeitet. Die im ersten Schritt, der blinden Umsetzung von Begriffen, benutzten Worte waren: Aufbruch, Hingabe, Rache, Gewissheit, Zukunft, Vergangenheit, Alleinsein, Freiheit, Meer, Fluß, Paradies, Stille 

Diana H.“Diana H.”, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 12. Juni 2010

Preis auf Anfrage.

Video zur Ausstellung

Anläßlich der Bielefelder „Nachtansichten“ 2013 wurde vom Filmhaus ein Video für die beteiligte Ausstellung „Der 7. Tag“ produziert. Ich denke es lohnt sich dieses anzuschauen.

Gras(s) in der Galerie!

as if there was a tomorrow
Artikel im Westfalen Blatt vom 30.11.2012

Grass ist man ja schon gewöhnt in der Galerie in Bielefeld, heißt doch die Besitzerin Alexandra Grass. Jetzt ist auch noch Gras in der Galerie, denn für die Ausstellung „as if there was a tomorrow“ hat sie die Galeriefläche und teilweise auch den davor befindlichen Bürgersteig mit Rasen ausgelegt. Dies und die teilweise aus der Rasenfläche wachsenden Blumen bieten einen hervorragenden Rahmen für meine Fotoarbeiten und lassen, dank dieser exzellenten kurratorischen Meisterleistung, die Galerie zu einem einzigartigen Environment werden. Danke Alexandra!

gras

„ohne Titel“ C-Print, 30 x 30 cm im 50 x 50 cm Rahmen, 2012

Preis auf Anfrage

Eine ganze Seite…

… stand heute in der Gesamtausgabe des Westfalenblatt über mein Projekt “money”. Einige der Bilder habe ich ja bereits auch hier im Blog vorgestellt. Wer mehr lesen will, einfach doppelklick auf den Artikel.

Westfalenblatt vom 17.11.2012

Zahn der Zeit

Aufgedeckt ist der Geist vergangen und der Zahn der Zeit hat neue Schönheit sichtbar gemacht. Alles nicht dokumentierte ist der Vergessenheit an Heim gefallen und die dunklen Schleier der Historie verhüllen einen klaren Blick. Augen werden schnell zersetzt und auch Zahn um Zahn greift die Zeit nach der Erinnerung.

“memento mori 002″, 2012, c-print, 70 x 70 cm, 1 bis 7 + 1 AP

Preis auf Anfrage

Leermeinung

Andächtig wird gelauscht und geglaubt, dabei wäre hinterfragen und auf Qualität drängen das Gebot der Stunde. Doch die Gesellschaft ergeht sich in Lust und Unterhaltung. Die Zeiten ändern sich halt und so gibt es jetzt das Volk der Wichser und Kränker.

„Leermeinung“, Projekt „Brotkatze und Fotzekatze“ von Kommissar Hjuler, 80 x 60 cm, Acryl auf Leinwand, 2010

Preis auf Anfrage

…noch ein Bild…

Ein Bild, ein letztes kleines Bild. Dann ist die Ausstellung komplett, aber dies eine Bild muss noch sein. Die Werkzeuge liegen parat und warten auf ihren Einsatz. schnell die Leinwand aus der Ecke holen. Groß ist sie ja nicht. Die erste Farbe dringt in das Gewebe ein und leuchtend verlangt sie Aufmerksamkeit. Wie eine kleine Melodie legt sie sich nieder und ruft nach Komposition und Arrangement — Nur noch dies eine Bild!

„workout“, Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Derzeit zu sehen in der Ausstellung „Artificals and Statements“  in der Galerie Treppenhaus in Erlangen.

Deutsche Eurosituation!

Ich sah mal ein Artefakt von Dieter Roth. Eine hermetisch abgeschlossene Glasvitrine, in der aus Schokolade eine Burg aufgehäuft war. Gleichzeitig war dem Kunstwerk eine Population an Fruchtfliegen beigefügt. Ein Schwirren und sirren und die Burg wurde immer poröser. Ich dachte an das Luther Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“…

„German eurosituation“, Acryl und pasting auf und hinter Spitzengardine über Keilrahmen, 100 x 100 cm, 2011

Preis auf Anfrage

Jupiter und der Mond

Bei nächtlichen Spaziergängen treffe ich sie immer wieder. Sie scheinen ein sehr inniges Verhältnis zu haben. Winters trifft man auch noch ein anderes Pärchen, das sich aber im Sommer still weg stiehlt. Über dieses andere Pärchen wurde schon viel geschrieben. Sie sollen auch einen Sohn haben. Meine Aufmerksamkeit gilt aber derzeit dem Dicken und der zart Strahlenden. Ich träume von „Jupiter and the Moon“. Derzeit zu sehen in der Ausstellung „Artificals and Statements“ in der Galerie Treppenhaus in Erlangen.

„Jupiter and the Moon“, 120 x 90 cm, Stencil und Acryl auf Leinwand, 2012

Preis auf Anfrage

Auch gestürzte Helden liegen

Am Freitag, dem 20.1.2012, war es soweit, die Ausstellung „Artificals and Statements“ wurde in der Galerie Treppenhaus in Erlangen eröffnet und ist dort bis zum 1. März zu sehen. Als kleinen Apetithappen hier eins der ausgestellten Bilder. Andere werden hier folgen, aber den kompletten Überblick bekommt man nur in Erlangen.

„Auch gestürzte Helden liegen!“, 90 x 120 cm, Acryl auf Leinwand, 2012

Preis auf Anfrage

Statementarisches

„Roter Künstlerpunkt rändisch signiert!“ ein Bild das unter anderem ab dem 20. Januar 2012 in der Ausstellung „Artificals and Statements!“ in der Treppenhausgalerie in Erlangen zu sehen seien wird. Das Bild ist Zwischenstatement einer nicht enden wollenden Diskussion über den Kunstmarkt und den Wert beziehungsweise die Wichtigkeit von bildender Kunst innerhalb der Gesellschaft.

„Roter Künstlerpunkt rändisch signiert!“, 70 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2011

Preis auf Anfrage

An Amerika…

…, speziell den USA, kommt man nicht vorbei, wenn man sich mit Geld beschäftigt. Seit bestimmt 3 Monaten habe ich immer wieder an diesem Bild gearbeitet. Der Aufbau war schon früh klar, nur die technische, sehr experimentelle Umsetzung bedurfte der Überlegung. Seit einer guten Woche ist das Bild fertig und ich wünschte mir ähnlich überlegtes Handeln an den Finanzmärkten und innerhalb der Politik. Halt überlegt neue Wege gehen.

„Star bangeled banner“, 62 x 47 cm, Mischtechnik (Baugewebe, Fliegendraht, Keilrahmen, Pasting, Aerosol, Acryl), 26.09.2011

Preis auf Anfrage

Hans – Siegfried Laessig — informelle Arbeiten aus über 50 Jahren!

Einladung zur Vernissage 

Donnerstag, den 1.9.2011, 18:00 Uhr
im Freizeitheim Ricklingen

Hans – Siegfried Laessig
Informelle Arbeiten
aus über 50 Jahren!

Die Ausstellung ist vom 2.9. bis zum 29.9.2011, während der Öffnungszeiten, zu sehen im:

Freizeitheim Ricklingen
Ricklinger Stadtweg 1
30459 Hannover / Ricklingen

Hier noch ein paar Informationen über Hans-Siegfried Laessig:

Hans-Siegfried Laessig wurde 1923 geboren und hat in Braunschweig bei Prof. Oesterlen Architektur studiert. In dessen Büro war er auch an der Planung des niedersächsischen Landtages beteiligt. In den 60ern machte er sich mit 2 Kollegen in Hannover selbständig und diese Gemeinschaft entwarf das Rathaus von Salzgitter. Nach der Auflösung der Architektengemeinschaft hat er zahlreiche Bauten in und um Hannover realisiert, die unterdessen fester Bestandteil des Stadtbildes von Hannover sind. So zum Beispiel die ev.-luth. Heilig-Geist-Kirche an der Plüschowstraße. Oder 4 Altenwohnheime der Nicolaistiftung, das erste direkt am Nicolaifriedhof, das vielleicht bekannteste an der Herrenhäuser Str., neben dem Herzog Ferdinand an der Auffahrt zum Schnellweg, das in der Bödekerstraße und auch das Altenwohnheim am Raschplatz. Auch in Davenstädt entstand ein sehr außergewöhnliches Altenwohnheim unter dem Namen Altes Dorf, das Strukturen ländlicher Bebauung aufnahm. Es gäbe noch etliche andere Beispiele zu nennen.

Während seiner gesamten Zeit als Architekt suchte er aber auch immer nach neuen Formensprachen in Gouachen und Aquarellen. Architektur und Malerei befruchteten sich hierbei stark. Nun werden im Freizeitheim Ricklingen malerische Arbeiten aus über 50 Jahren ausgestellt und man kann selbst nach den Einflüssen suchen und/oder sich von den Bildern einfach nur verzaubern lassen.

Bar-Kot

Gestern fragte mich der Kollege Michael Weber, ob ich denn auch schon meine Beiträge zu der von Kommisar Hjuler ins Leben gerufenen Aktion „Brotkatze und Fotzekatze“ veröffentlicht hätte. Hab ich noch nicht, mache ich jetzt aber mit dem ersten entstandenen Bild jetzt.

„Brotkatze und Fotzekatze“ ist eine wahrhaft faszinierende Aktion, die, Länder übergreifend, Künstler auffordert sich mit den von KHJ geschaffenen Spezies der Brotkatzen und der Fotzenkatzen auseinander zu setzen. Sich in die unterschiedlichen Rassentypischen Charaktere und ihr Sozialverhalten hineinzuversetzen. In diesem ersten von meinen Bildern bewerte ich die Sichtweise der Brotkatzen und ihr Gefangenheit in den sozialen Gegebenheiten.

„Bar-Kot“, Acryl, Aerosol, Pasting und Heißkleber auf Leinwand, 2010, 60 x 40 cm