Kultur in Bewegung

Plötzlich kommt die Meinung auf, man könnte den Kunstbetrieb im Bereich bildende Kunst einstellen. Ausbildungen bringen im Verhältnis zu Ihrem monetären Wert nichts mehr. Da andere Werte, als monetäre, in unserer Gesellschaft nichts mehr gelten, ist die Einstellung eine logische Schlussfolgerung. — Erschreckend, die Aussage kam aus dem Bereich Kuration von Ausstellungen mit künstlerischen Aussagen.

Selbstzweifel? Frustration? Gedankenlosigkeit?

Wohl eher ein zu oberflächliches Auseinandersetzen mit dem Sinn und Zweck was Kunstdokumente für einen Wert in der Gesellschaft darstellen. Wie kultureller Einfluss eine Gesellschaft prägen und zu intellektueller Auseinandersetzung leiten sollten.

Visuelle Überreizung? Kulturelle Agonie? Desinteresse an Visionen und Weiterentwicklung?

Kulturdumpfheit unter dem Einfluß politischer Simplifizierung?

Oberfläche statt Tiefe? Kontrast statt Differenzierung?

Mir egal!
I’ll dance the judge!

dance the judge

„Dance the Judge 001“, 40 x 40 cm, Acryl auf Leinwand, 2020

Preis auf Anfrage

figürliches Informell?

Das ist doch ganz eindeutig, da ist eine tanzende Figur und ein Hase zu sehen. Das sind Zitate der Realität, also ist das Bild ein figürliches Bild, mehr gezeichnet als gemalt, sicherlich mit expressiven gestischen Farbflächen untermauert, die malerischen Duktus aufweisen. Kompositorisch läuft alles auf ein Zentrum zu, geprägt vom Rumpf des weiblichen Körpers. Dennoch laufen die gestischen Bewegungen und die Bewegung des Körpers im Gleichklang. Störend, ruhig sitzt der verstörte Hase in der unteren, linken Ecke vor einer nicht vorhandenen Wand auf die sein Schatten fällt. Hierdurch wird klar, dass der Lichteinfall nicht real sein kann.
Trennt man sich von der Aussage des Figürlichen so entsteht gedanklich eine formlose, gestische Komposition. Wozu also die Figuren. Was hat der Hase mit einem sich ferienartig gebärdenden Menschen zu tun? Geht es um Inhalte oder um rein formale Komposition? Hilft hierbei der Titel, „Derwisch?“ Welche Zitate werden aufgenommen?

Vom Künstler kommt kein weiterer Hinweis.

Derwischtanz

„Derwisch?“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 2016

Preis auf Anfrage

Strichmädchen

Menschliche Figuren haben mich schon immer fasziniert. Heute habe ich mal im Fundus geschaut und ein 33 Jahre altes Bild herausgekramt. Es war einer der ersten Schritte hin zu der Serie „Emopressionen“. Die figürliche Reduktion und der Austausch mit Strukturen und Gesten findet in diesem Bild schon statt. Auch inhaltliche Aufladung ist vorhanden und nimmt Korrespondenz zur Figur auf.

Strichmädchen

„Strichmädchen“, 100 x 150 cm, Acryl auf Leinwand, 1983

Preis auf Anfrage

So nicht Herr Buhrow!

Ist es in irgend einer Art möglich gegen die Entscheidung des Intendanten des WDR und seiner Gremien Einspruch zu erheben gegen den Verkauf von 48 Kunstwerken? Noch dazu, da ich die Versteigerung über Sothebies London und Paris für ethisch absolut verwerflich empfinde für ein öffentlich rechtliches Unternehmen, das hierdurch die Mehrwertsteuer einspart.
Der WDR entwickelt sich mit seinem Gesamtprogramm, vielleicht ein wenig mit Ausnahme der Sendung WestArt, zum Totengräber sämtlicher Kunst. Bildende Kunst, die ein wesentlicher Teil der Bildung eines Menschen ist, findet so gut wie überhaupt nicht mehr statt.
Als Vorsitzender von PEGASUS dem freimaurerischen Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation e.V. (wohl der einzige bundesweit operierende und Sparte übergreifende Kunstverein in Deutschland) protestiere ich auf das schärfste gegen diese Verletzung des Bildungsauftrags durch den WDR, einer mit Zwangsabgaben geförderte Anstalt.
 
Cornelius Rinne

Statement zur Eröffnung

Am 14. Januar 2016 war ich als Talkgast zu Besuch in Hamburg. Eröffnet wurde die Ausstellung „Sinnsuche und Bildfindung“ des Künstlers Jens Rusch. Ich äußerte mich zu „PEGASUS“ dem freimaurerischen Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation, verortete die Bilder von Jens Rusch kunsthistorisch und erklärte den „freien Mann“

Prototyp

Wie es mit Prototypen immer so ist, es gibt sicher etwas zu verbessern. Dennoch ist es wichtig auch diesen Stand der Entwicklung zu zeigen, denn nur so können neue Eindrücke vermittelt werden.

Eine Flucht …

… vor Munch ist symbolisch eine Flucht vor dem Betriebssystem Kunst. Es geht um ein entweichen aus den Schubladen, die der Mensch in seinem Ordnungswahn, gerade auch in der Kunstgeschichte, aufbaut. Hard edge, konkrete Kunst, Informell, abstrakter Expressionismus, figürliche Malerei …, alle haben sicher als ein Grundkonzept ihre Berechtigung, doch durch ihre dogmatische Auslegung engen sie ein und schreien, wie jede dogmatische Auslegung einer Idee, nach Flucht.

Somit lasst uns schreien und flüchten vor Dogmatismus und Beschränkung.

(bitte weiter denken)
escaping Munch

„escaping Munch“, 50 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, 2013

Preis auf Anfrage

Der Schopenhauer-Sprung

Abgehoben, noch über den Schwingen der Taube, auf geistigem Parabelflug durch die Strömungen des geistigen Menschengut. Freiflug für Freigeister. Selbstdenken ist erste Menschenpflicht.

the Schopenhauer jump

„the Schopenhauer jump“, 100 x 100 cm, Acryl auf Leinwand, 2015

Preis auf Anfrage 

Das geflügelte Ross

Es ist sicher das Symbol für die Freiheit der Gedanken und Ideen, denn wer es zu reiten versteht der weiß auch neue Ziele zu erreichen. Um so mehr freut es dann, wenn ein Kind schon ein inniges Verhältnis zu diesem Fabelwesen aufbaut. Vermutlich getrieben von dem Gefühl das ein Musenpferd etwas besonderes vermitteln kann. Nehmen wir diese Aufgabe an.

Pegasus

„Pegasus“ 70 x 50 cm, Acryl auf Leinwand, 2015

In privatem Besitz.

Nicht nur Hexen können Kunst händeln.

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen …

Man ist schon echt verstört, wenn man sich die Situation am derzeitigen Kunstmarkt anschaut. Überall süssliche Verführungen die nur auf eines abzielen — Geld. Sammler und Sammlungen die aus Leidenschaft und Begeisterung Artefakte kaufen scheint es nicht mehr zu geben. Stattdessen lässt man sich, gerade im Hinblick auf die monetäre Wertentwicklung eines Bildes oder ähnlichem beraten. So sehen plötzlich fast alle „Sammlungen“ gleich. Gefällig, oberflächlich und vor allem extrem gute Anlagen. — Hexenwerk möchte man meinen, doch tatsächlich nur das Ausnutzen primitiver menschlicher Wunschvorstellungen. Wirkliche Bedürfnisse werden nicht gestillt, denn vermeintlich hat man dafür keine Zeit und lässt sich zu allem Überfluss auch noch von Geschäftemachern beraten. Eigentlich hätte nicht Helge Aachenbach bestraft werden müssen sondern die Familie Albrecht, doch Gier und Dummheit werden ja nicht strafrechtlich verfolgt.

not only the witch can manage the art

„not only the witch can manage the art“ 150 x 90 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2014

Preis auf Anfrage

Dem geneigten Kunstinteressenten zugedacht.

Machen sie sich bitte klar, dass der Kunstbegriff einem ständigen Wandel und einer ständigen Neudefinition unterworfen ist. Außerdem ist das Betriebssystem Kunst nach Niklas Luhmann in sich geschlossen und erneuert sich selbstrefentiell. Daher wird, denn die Zeit der sich auf Warhol berufenden Kunstspekulanten und Kunstbroker befindet sich derzeit im Zustand der kritischen Masse, eher die Frage nach dem Sinn von Kunst gestellt, die, einhergehend mit dem Blick auf die Vorteile des Humanismus in seinem Bildungsauftrag, eher auf den gesellschaftlichen Auftrag, losgelöst von Modellen des sozialen Miteinanders, abzielt. Beispiel hierfür kann folgende auf Nietzsche beruhende Überlegung sein:

„Wenn Nietzsche feststellt, dass der Vorteil der Kunst gegenüber der Religion ist, dass sie Illusionen erzeugt ohne einen Anspruch auf Realität zu haben, muss man eigentlich hinzufügen: Der Vorteil der Kunst gegenüber der Wissenschaft ist es, das sie Illusionen verbreitet und nicht angenommene Realitäten zur Wahrheit erklärt. Denn so ist sie bereit die Wahrheit des Einzelnen zuzulassen.“

Damit wird allerdings auch jegliche geisteswissenschaftliche Betrachtung von Kunst in Frage gestellt, da gerade diese von feststehenden Wahrheiten im Bezug auf ein Artefakt ausgehen, während ein „nachhaltiger“ Artefakt eher ein zum eigenverantwortlichen Denken anregendes Dokument eines nicht klar definierten Denkprozesses ist. Mit anderen Worten, das was allgemein als Kunst bezeichnet wird stellt Fragen und gibt keine Antworten. Daher ist als ein wesentlicher Sinn von Kunst das Auslösen von Evolutionen und manchmal vielleicht auch Revolutionen zu sehen.

Ich wünsche allen ein gedankenvolles Wochenende.

Mit alter Technik…

… versuche ich jetzt mal Neues zu schaffen. In den Jahren 1981 – 1982 habe ich mich intensiv mit Strukturen und deren Sichtbarmachung und Bewertung auseinander gesetzt. Damals kannte ich noch keinen Künstler, der sich mit Strukturüberlagerungen die durch Rakeltechnik erzeugt wurden beschäftigte. Ich habe etliche Arbeiten erstellt, bis irgendwann mein Interesse an Strukturen abebbte da mich andere Dinge mehr faszinierten. Für mich wurden neben rein formalen Untersuchungen immer mehr Inhaltliche Themen und deren Umsetzung interessant.

Nun sind 33 Jahre vergangen und ich denke über die Möglichkeiten nach wie man mit dieser unterdessen so stark verbreiteten Technik auch inhaltlich aufgeladene Bilder zu erstellen und sich nicht allein auf (Un)Form- u. Farbuntersuchungen zu beschränken. So könnte es zu einer Beschleunigung des Denkens kommen.

Beschleunigung

„Beschleunigung“, 70 x 50 cm, Acryl auf Zeichenkarton, 2015

Preis auf Anfrage

Was hinter dem Vorhang ist?

Inspiriert von den kleinen Kapellen, die vor allem in Südeuropa oft am Straßenrand zu finden sind, hat die Bielefelder Galeristin und Kuratorin Alexandra Grass ein Ausstellungskonzept entwickelt, das jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Es trägt den Titel „The Garage Project“. Mit „Behind the Curtain“setzte der Künstler Cornelius Rinne das Konzept in einer ersten Veranstaltung am Samstag, 8. November 2014, in einer Garage an der Stapenhorststraße 147 um.
Der Joseph-Beuys-Schüler öffnete den Schrein in einer Performance, in der er letztlich auch den Vorhang beiseite schob und den Blick auf ein Kunstwerk freigab. So wird, vielleicht ausgelöst durch einen flüchtigen Blick oder auch durch ein inneres Verlangen, an ungewöhnlicher Stelle, auf die tiefere Bedeutung von Kunst hingewiesen. www.diekuratorin.com

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the chancelor chair

Fotos freundlich zur Verfügung gestellt und zur Veröffentlichung freigegeben durch Klaus Schirrich. Herzlichen Dank.

Ein Bild für Straßburg

Wenn man Bekannte besucht, die einen auch noch hervorragend begrüßen nimmt man ein Gastgeschenk mit. Schwierig wird es nur, wenn man Unbekannte besucht und das auch noch als Gruppe. Man nimmt auch ein Gastgeschenk mit und hofft es passt auch. Hier ein Geschenk, das nun in Straßburg ist und hoffentlich auch den Dank ausdrückt.

freestonemason

„Freestonemason“ 40 x 30 cm, Acryl und Sand auf Leinwand, 2014

in Privatbesitz

Besuch im Hauptquartier

Berlin, 14.7.2014: Dietmar Kirves, der Leiter des NO!art Headquaters east, hat mich eingeladen, ihn im Hauptquartier zu besuchen. Gespannt suche ich den Weg in Berlin Kreuzberg. Da ist die Hausnummer und auch den Klingelknopf habe ich schnell. Dumm nur, dass ich nicht weiß, ob die Räumlichkeiten im Vorder- oder Hinterhaus sind. Ich greife zum Mobiltelefon und stelle mich in den Hinterhof, in einem Fenster im fünften Stock erscheint der Kopf von Dietmar Kirves. Na dann mal los, bis zur 4 Etage klappt es ganz gut, dann werden meine Schritte schwerer und oben angelangt bin ich außer Atem. Die Blöße wollte ich mir eigentlich nicht geben. Ich werde hereingebeten und weiß nicht wo ich zuerst schauen soll.

Sorgsam geordnet sind hier die Dokumente der letzten Jahrzehnte der Aktivitäten des NO!art-headquarters in Büchern, Ordnern, Schubern und Mappen gelagert. Überall auch interessante Artefakte. Ich bekomme ein Bier, auch wenn fast kein Platz dafür ist, da ich in Eindrücken fast ertrinke. Wir setzen uns und sind sofort in ein intensives Gespräch vertieft. Die sechziger, siebziger und achtziger Jahre in der Deutschen Kunstszene fliegen an uns vorbei. Wir schauen in Kataloge, die deutsche Anthologie und in Videos. Name ziehen Ihre Kreise durch den Raum und lösen unweigerlich Bilder vor dem inneren Auge aus. Ich bin beseelt. Ein krasser Gegensatz zu den glattgebügelten und leblos wirkenden Galerien der Stadt. Keine Kunst, aber hier pulsiert sie. Wir denken an gemeinsame Bekannte und die Erlebnisse, die wir mit ihnen hatten.

Im Headquater eastCornelius Rinne im headquater east fotografiert von Dietmar Kirves © 2014

Die Zeit fliegt. Ich stehe auf und stelle mich an die Regale, um feinere Eindrücke zu sammeln. Dietmar Kirves erzählt mir, dass er von all diesen wundervollen Dokumenten nicht eines mehr hergeben wird. Er möchte, dass alles zusammen bleibt, da jedes Stück das andere bedingt. Ich kann das nachvollziehen, dennoch würde ich am liebsten sofort ein Museum für all dies eröffnen. Dies alles erklärt so vieles über die Zeit zwischen 1960 und heute, über das Engagement, über Kunst — über das Leben. NO!art ist die Erläuterung, warum Dekoration nicht der Sinn von Kunst ist, sondern, dass es um den Menschen, sein Denken und seine Prozesse geht. Beeindruckend finde ich in diesem Zusammenhang die Erkenntnis des Kunsthistorikers Martin Kirves, dem Sohn von Dietmar, der den Schluss zog: link„JE VEHEMENTER DAS „NO“, desto gewisser liegt ihm ein „YES“ zugrunde …“

Genau das drückt aus, was ich gefühlt habe. Hier pulsiert Kunst. Hier liegt etwas vor, das für mich dringend einer breiteren Öffentlichkeit, nicht nur durch mehr zufälliges Begegnen im Internet, zugänglich gemacht werden muss. Sie können aber bewusst die Seite der NO!art besuchen. linkhttp://www.no-art.info/_gallery/de/4_kirves.html wäre ein guter Einstieg. Und wenn Sie dann auch involviert sind, überlegen Sie, wie eine Unterstützung aussehen könnte. Vielleicht haben Sie Kontakte zu einem Verlag, der mit Dietmar Kirves eine zweite, weiterführende Anthologie erstellen möchte oder Sie haben eine Idee wie ein NO!art Museum realisiert werden könnte. Vielleicht reicht aber zunächst auch einfach eine umfangreiche Ausstellung. Auch in die Medien würden Berichte in gedruckter, gefilmter oder sonst wie digitaler Form passen.

 

Kunst nicht geklärt!

Mich verfolgt das ganze Leben lang eine unbändige Liebe zu etwas, das nicht wirklich klar zu seien scheint. Es ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Dennoch begegne ich immer wieder verschwommenen Beschreibungen, was denn Kunst sei. Auch Joseph Beuys hat sich immer wieder dieser Liebe zur Kunst hingegeben und auf die Wichtigkeit für unser Leben hingewiesen, mehr noch er hat den Begriff erweitert und zum wesentlichsten Bestandteil unseres Lebens erklärt. — Dennoch, trotzt Beuys, wurde Kunst nicht geklärt.

Despite Beuys, art hasn´t been clarified.

„Despite Beuys, art hasn´t been clarified.“, Aerosol und Acryl auf Leinwand, 40×60 cm, 2014

In Privatbesitz

Verdecktes Wissen

Da fliegt er heran, von hinten, doch es droht keine Gefahr. Intuitiv dreht sie sich um und wird den Ball in Kürze in der Hand halten. Sie weiß, dass Sie sich auf sich verlassen kann.

Ballfang

„Ballfang“ Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm, 2014

Preis auf Anfrage

 

Stand der Innovation.

Irgendwie passt es ja, da stelle ich ein Bild von 1993 unter dem Begriff „Innovation“ in den Blog. Aber vermutlich habe ich schon damals das Gefühl gehabt, das die Einsprüche und Infragestellungen den Willen zu Erneuerung und Innovationen zu einer recht statischen Angelegenheit machen, da die Rückhaltekräfte immens sind.

ziehen

„Ziehen“, Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 1993

Preis auf Anfrage

Temptation

Ein privater Moment, Überzeugung, ganz relaxed, abwarten, Reaktion, Spannung aufbauen, mystifizierend, klar verhüllt, Mitteilung.

Ursache und Wirkung.

Option auf Zukünftiges mit dem Versprechen der Vergangenheit.

temptation

„Temptation“, Acryl und Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm, 2014

Preis auf Anfrage

Oh, Tango!

Sie hebt den rechten Arm, der Körper ist schon in einer fast fallenden vorwärts Bewegung, während der linke Arm die Vorbereitung einer Drehung andeutet. Die Bewegungen sind getragen aber fließend. Das Bandeon trägt die passenden Töne dazu bei. Ooooooohhhhh — Tango.

Primaballerina

„Primaballerina“ , 63 x 44 cm, Graphit und Acryl auf Zeichenkarton, 2013

Preis auf Anfrage

Kunst im Blick …

… Kultur im Kopf, Politik im Sinn. Das könnten die Schlagworte sein, an die ich dachte, kurz bevor ich mit Stefan Brams von der NW in Fujimotos Holzhaus zum Interview verschwand. Ich hatte noch ein paar Minuten der Besinnung und so entstand dieses Selbstportrait. Das Interview hat viel Spaß gemacht und ist unter dem Titel „Bielefeld schöpft sein Potential nicht aus“ online nachzulesen. 12 Interviews haben im Sommer 2013 insgesamt stattgefunden. Diese sind hier gesammelt.

Am 19. September 2013 um 19:00 Uhr geht es dann, in der Bielefelder Kunsthalle, weiter mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Kultur in Bielefeld. Es lohnt bestimmt dabei zu sein.

Kunst im Blick

„Kunst im Blick“ (Selbstportrait, 80 x 80 cm, Colorprint, 2013

Preis auf Anfrage

Lessings Beredsamkeit

Weiter geht es mit Lessing-Liedern in gezeichneter Form. Diesmal der Text zum Lied „Die Beredsamkeit“:

Freunde, Wasser machet stumm:
Lernet dieses an den Fischen.
Doch beim Weine kehrt sichs um:
Dieses lernt an unsern Tischen.
Was für Redner sind wir nicht,
Wenn der Rheinwein aus uns spricht!
Wir ermahnen, streiten, lehren;
Keiner will den andern hören.

Gotthold Ephraim Lessing zwischen Gestern und Heute!

Beredsamkeit

„Die Beredsamkeit”, 42 x 29,7 cm, Bleistift, Aquarell, und Polychromo auf Zeichenkarton, 2013

Preis auf Anfrage

Gesucht: Lessing

Ein Phantombild des BKA, erstellt für die Universität Köln und ein Lessing-Portrait von C. Jäger dienten als Vorlage für dieses neue Lessing-Portrait. „Lebenslust und Lessinglieder heißt das Projekt in dem auch die Lieder des jungen Lessing wieder Beachtung finden. Hierzu werden klassische Vertonungen neu eingespielt, aber auch neue Vertonungen mit Texten, die Lessing im Alter von 18 bis 25 Jahren schuf, komponiert. Parallel dazu entstehen auch Bilder zu den Texten.

Für dieses Bild wurde der Text zu „Die Gewissheit“ gewählt

Ob ich morgen leben werde,
Weiß ich freilich nicht:
Aber, wenn ich morgen lebe,
Daß ich morgen trinken werde,
Weiß ich ganz gewiß.

Gotthold Ephraim Lessing zwischen Gestern und Heute!

Gotthold Ephraim Lessing

„Die Gewissheit“, 140 x 100 cm, Acryl und Aerosol auf Leinwand, 2013

Preis auf Anfrage

„blind painting“ — Das Video!

Endlich ist es fertig und kann bestaunt werden. Mit diesem Video wird das Projekt „blind painting“ sehr genau erklärt. Das Video dauert 19 Minuten ist also nicht für das schnelle Reinschauen gedacht.

Film mit Aufnahmen zu den Bielefelder Nachtansichten 2013 durch ein Team des Filmhaus Bielefeld und einem Interview aufgenommen von Art Mixmax. Dank an alle Beteiligten!

Kamera: Tanja Ackemann, Andreas Liebisch, Tolga Yilmaz, Julia Dittrich, Arne Herden und Art Mixmax

Ton und Sound: Tolga Yilmaz und Art Mixmax

Schnitt: Art Mixmax

Besonders herzlichen Dank an David Riedel für das freundliche Mitwirken und an Petra Laessig für das Führen des Interviews.

Das erste Mal auf einer Leinwand.

Da ich hier schon die beiden „Blind Paintings“, die zu den Nachtansichten entstanden soll dies Bild auch nicht vorenthalten werden. Nach den Portraits auf 3 Zeichenblättern in den frühen 80er Jahren und denen die auf 3 Leinwänden um 2007 entstanden, habe ich im Juni 2010 erstmals nur auf einer Leinwand gearbeitet. Die im ersten Schritt, der blinden Umsetzung von Begriffen, benutzten Worte waren: Aufbruch, Hingabe, Rache, Gewissheit, Zukunft, Vergangenheit, Alleinsein, Freiheit, Meer, Fluß, Paradies, Stille 

Diana H.“Diana H.”, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 12. Juni 2010

Preis auf Anfrage.

blind paintings …

… wurde auf den Nachtansichten 2013 nicht nur als Bilder gezeigt, sondern auch produziert. Das erste, ein Portrait von David Riedel, entstand für den Film des Filmhaus Bielefeld etwa 14 Tage vor den Nachtansichten.

blind portrait David Riedel

„David Riedel“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 11. April 2013

Um den Prozess zu verdeutlichen fand am Abend der Nachtansichten auch eine Performance mit Patrizia R. statt. Dokument dieser Vorführung ist dieses Bild.

blind portrait Patrizia R.

„Patricia R.“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand, 27. April 2013

Wer mehr über das gesamte Projekt, seine Entstehung und seine Intention wissen möchte, kann sich einen 28. seitigen PDF- Katalog herunter laden.

Preise, für die Bilder oder neue Aktionen, auf Anfrage.

Der 7. Tag ist auch ein Gefühl.

Dieser Film lief ohne Ton, als Endlosschleife, über Eck, am Eingang der Galerie Alexandra Grass während der Bielefelder Nachtansichten 2013. Er bildet einen Rückblick und dokumentiert Arbeiten der an der Ausstellung „Der 7. Tag“ beteiligten KünstlerInnen/SchöpferInnen. die benutzten Bilder wurden zur Verfügung gestellt von Detlef Hagenbäumer, Solveigh Hild, Cornelius Rinne und Monika Wohlfahrt. Bild- und Soundmix stammen von mir, Cornelius Rinne.

Das Video ist in limitierter, nummerierter, handsignierter DVD erhältlich. Preis auf Anfrage.

Video zur Ausstellung

Anläßlich der Bielefelder „Nachtansichten“ 2013 wurde vom Filmhaus ein Video für die beteiligte Ausstellung „Der 7. Tag“ produziert. Ich denke es lohnt sich dieses anzuschauen.

„Der 7. Tag“ Ausstellung zu den Bielefelder Nachtansichten 2013

Die Künstler

In der Ausstellung „Der 7. Tag“ beschäftigen sich die vier Bielefelder Künstler,
Detlef Hagenbäumer, (http://www.detlefhagenbaeumer.de)
Solveig Hild, (http://www.artikulation.info)
Cornelius Rinne (https://bildbetrachten.wordpress.com)
und Monika Wohlfahrt (http://www.monika-wohlfahrt.de),
mit der Schöpfungsgeschichte.
Karte 1
Im Kontext der Genesis ist es die Suche nach Antworten auf die verschiedenen Fragestellungen: alltägliche, politische, religiöse oder philosophische. Diese zu interpretieren und für ein Publikum erfahrbar zu machen.
Die Ausstellung unternimmt den Versuch, die künstlerischen Handlungen auf ihre Wirkung hin zu konzentrieren.
Karte 2

Galerie Alexandra Grass
Breite Straße 26
33602 Bielefeld

Beginn: 27.04.2013, 18:00
Ende: 28.04.2013, 01:00

Programm:
18:00 „Genesis“
19:00 „Abendmahl“
20:00 „Blind Painting“
23:00 „Abendmahl“

Immer wieder auf den Frühling warten!

Irgendwie kommt nichts wirklich in Gang. Medien beharren auf Informationsentscheidungen und stützen so auch noch die Sozial- und Volkswirtschaftsbetrüger. Klare Gesetze werden nicht formuliert, da man an eigene Pfründe denken muss. Gegner werden zu undefinierbaren Objekten und nicht namentlich benannt. Bayern wird Meister und beweist mal wieder „panem et circenis“ ist immer noch das Opium das die bequeme Masse betäubt. Vier Jahre ist es nun her, dass ich versuchte meiner Hoffnung Raum und Bild zu geben:

„Musste gerade mal zum Stift greifen. Es ging doch um Frühling, das ist mir wichtig. Das ist doch dieser Krempel mit dem Neuanfang. Könnten wir ja echt gebrauchen. Da muss man aber was mitbekommen und dann noch Courage beweisen und nicht die Klappe halten.Die Chinesischen Affen können da nur noch mitspielen, wenn sie einen Sinneswandel vollziehen. Könnte zwar laut werden aber wenn es nutzt…

Auch eine Art Frühling!“

Auch eine Art Frühling

„Auch eine Art Frühling“, 20 x 30 cm, Pasting und Acryl auf Holz, 2009

In Privatbesitz