Feitstanz

Irgendwann malte ich ab 1983, immer wieder, mit selbstangesetzter Acryl-Farbe auf Zeichenkarton. Der Vorteil war, dass die Farbe nicht so opaque ist wie gekaufte Farbe. Eins der ersten Bilder ist in Privatbesitz übergegangen und ein Freund, der es sah, bat mich hiervon doch einen Druck in limitierter Auflage anzufertigen. Die Vorarbeiten sind gemacht, jetzt warte ich auf Bestellungen.

Feitstanz

„Feitstanz“, 84 x 59,4 cm, Acryl auf Zeichenkarton/Colorprint auf 300g Karton (Auflage 10), 1983/2016

In Privatbesitz/Preis für Druck auf Anfrage

Laut Nietzsche …

Feld im Juli I

… ist der Vorteil den die Kunst gegenüber der Religion hat der, dass sie Illusionen erzeugt ohne einen Anspruch auf Realität zu hegen. Vermeintlich ist dies im Falle von Photographie anders, doch schaut man genauer hin, so werden auch hier Illusionen erzeugt, die zwar von der Realität ausgehen, aber andere Aussagen und Eindrücke vermitteln als die, die einem wenn man vor Ort ist zunächst entgegenspringen. Wie der Photograph Prof. Heinrich Riebesehl immer gern zu sagen Pflegte: „Es kommt nicht auf die Kamera an, sondern auf den Kopf dahinter.“ Eine gute Kamera kann zwar die Möglichkeiten erweitern, das Gespür für das Motiv muss aber von demjenigen ausgehen der es auch bestimmt. Dies gilt sowohl während des Photographierens wie später auch in der Postproduction. Diese hat durch die Digitalisierung auch einen ganz anderen Stellenwert erhalten, denn gerade durch sie kann man die unterschiedlichsten Illusionen entstehen lassen und den Grad nachklingender Realität bestimmen.

Feld im Juli II

>> Alle Bilder sind als Prints zu erwerben oder gegen Copyright-Honorar in Medien einsetzbar <<

Wasserstandsanzeige

Das pegelt sich schon alles wieder ein! Auch wenn der Standard ebenfalls nicht immer den Idealzustand darstellt. Das Ideal ist halt eine Illusion und stellt somit ein Symbol dar, denn Illusionen können nicht der Realität entsprechen. Somit ist das Ideal die Aufforderung sich auf den Weg zu begeben, denn Abwarten kann auch kein realistischer Anspruch sein.

Pegel

„Wasserstandsanzeige“

>> Alle Bilder sind als Prints zu erwerben oder gegen Copyright-Honorar in Medien einsetzbar <<

Mehr gute Fotografie!

Sie ist endlich da, seit einem Jahr trachte ich nach technischer Verbesserung, nun ist die neue Kamera angekommen. Gleich musste der erste Test her. Nicht besonderes, lediglich eine Klematis die fotografiert wurde. Erstaunlich ist worauf man dann im richtigen Leben gestoßen wird. Da gibt es, für die Fotografie eher positiv, ein echtes Blattlaus-Problem. Spannend zu sehen, wie bei einem Wimmelbild. So wird der kleine Testexkurs direkt zu einem spannenden Prozess, der ein durchaus aufgeladenes Dokument hinterläßt.

Klematis mit Blattläusen

„Klematis mit Blattläusen“, Digitalfotografie, 6000 x 4000 px, 2016

Preis auf Anfrage

track it!

Spuren entstehen aus dem Nichts. Immer mehr. Die Farben wechseln. Die Spuren addieren sich zu einer Figur. Das Bild bekommt einen Sinn. — Verfolgen Sie es!

„track it!“, Digitale Zeichnung auf iPad2, 2014

Nothing by night! (1)

Eine neue Idee hat mich neulich überfallen. Ich fuhr durch die nächtlichen Straßen und entdeckte ungewöhnliches. Gedanken und Geschichten schossen mir durch den Kopf, die dringend dokumentiert gehören. Hilfreich ist hierbei sicher eine Kamera als treuer Begleiter. Hier mal die ersten drei Dokumente aus dem Nichts. Eine Serie, die sicher fortgesetzt wird.

chat noir

„Chat noir“, 27 x 35,4 cm auf  40 x 50 cm, C-Print, 2013

Tür im Nichts

„Tür im Nichts“, 27 x 35,1 cm auf 40 x 50 cm, C-Print, 2013

Stadttheater

„Stadttheater“, 55 x 39 cm auf 70 x 50 cm, C-Print, 2013

Alle Preise auf Anfrage

Typisch Venedig!

Ich beschäftige mich ja immer wieder auch mit Photografie. Häufig sind meine Bilder den Menschen zu abstrakt. Da der Blog ja Bildbetrachten heißt möchte ich den Blick mal auf ein Photo lenken, das für mich typisch Venedig ist. Ein Photo, das eine Straßenlaterne, eine Uhr, drei Fenster und etwas Schrift enthält? Typisch Venedig? Ja und ich bekomme sogar den Geruch in der Calle Vallaresso in die Nase. Wer in Venedig war und nicht nur die Touristenattraktionen gesehen hat kann das vielleicht sogar nachvollziehen. Ich finde dieses Bild ist ein wenig auch der Atem der Lagunenstadt, ohne Kanäle und ohne Gondeln.

al Vaporetto

„al Vaporetto“, 70 x 100 cm, C-Print, 2010

Preis auf Anfrage

Sommerblumen

Blüten, Sommer, Meer oder mehr. Farbe, Freude , unbeschwert. Leben, Lust und Leichtigkeit — Ach so bleib doch wundervolle Zeit!

flowersummer

„Sommerblumen“, 80 x 80 cm, C-Print, 2013

Preis auf Anfrage

Einblick als Rückblick

Einblick

Auch wenn ich schon längst an neuen Projekten arbeite, muss ich noch einmal Rückschau halten, da sich das Bild „autumn“ jetzt in Privatbesitz befindet. Allen die Lust haben sei auf diesem Wege noch ein Blick gewährt.

Der Rasen der Ausstellung „as if there was a tomorrow“ atmet wieder Freiluft, doch die Energien der Ausstellung hängen noch in der Galerie.

autumn

„autumn“, 160 x 160 cm, c-print auf Stoff, 2012

in Privatbesitz

Gras(s) in der Galerie!

as if there was a tomorrow
Artikel im Westfalen Blatt vom 30.11.2012

Grass ist man ja schon gewöhnt in der Galerie in Bielefeld, heißt doch die Besitzerin Alexandra Grass. Jetzt ist auch noch Gras in der Galerie, denn für die Ausstellung „as if there was a tomorrow“ hat sie die Galeriefläche und teilweise auch den davor befindlichen Bürgersteig mit Rasen ausgelegt. Dies und die teilweise aus der Rasenfläche wachsenden Blumen bieten einen hervorragenden Rahmen für meine Fotoarbeiten und lassen, dank dieser exzellenten kurratorischen Meisterleistung, die Galerie zu einem einzigartigen Environment werden. Danke Alexandra!

gras

„ohne Titel“ C-Print, 30 x 30 cm im 50 x 50 cm Rahmen, 2012

Preis auf Anfrage

Der mit dem Monde spielt.

Der volle Mond steht dort neben der Fichte. Beides solitär im Klang der Zeit. Doch bring ich den Mond spielerisch mir näher, wird aus zweien drei. International wird all das erst in fremder Zunge und scheint allgemein auch gültig dann zu sein.

„Playing the moon“ 2006, Mischtechnik auf Leinwand, 70 x 100 cm

Dieses Bild ist mit anderen am 2. Dezember 2012 zwischen 11:00 und 17:00 Uhr in der Präsentation „Tempo di cambiamenti“ in der Schützenstraße 53 in 58452 Witten zu sehen. Mit dabei sind auch Bilder von Mona Schwenker und Michael Weber. Kommen Sie gerne vorbei zum schauen, staunen und reden.

Preis auf Anfrage.

Sommer feiern!!

Wir haben den 23. Oktober 2012. Es wird merklich kälter. Gestern erfreute uns das Wetter noch mit über 20 Grad, heute heißt es wohl endgültig Abschied nehmen vom Sommer.  …

„Vive la France“, C-Print, 50 x 70 cm, 2012

… Erinnern wir uns also noch einmal des süßen Lebens und der Leichtigkeit des Seins. So haben wir die Chance etwas Energie mit über den Winter zu retten.

„Strandleben“, C-Print, 70 x 100 cm, 2012

Alle Preise auf Anfrage.

Zahn der Zeit

Aufgedeckt ist der Geist vergangen und der Zahn der Zeit hat neue Schönheit sichtbar gemacht. Alles nicht dokumentierte ist der Vergessenheit an Heim gefallen und die dunklen Schleier der Historie verhüllen einen klaren Blick. Augen werden schnell zersetzt und auch Zahn um Zahn greift die Zeit nach der Erinnerung.

“memento mori 002″, 2012, c-print, 70 x 70 cm, 1 bis 7 + 1 AP

Preis auf Anfrage

Was bleibt?

Wenn der Herbst kommt kommen auch die Gedanken an die Vergänglichkeit und an das was bleibt. Es ist sicher Unterschiedliches. Vom einen bleibt ein Haufen Asche und vom anderen ein zerfallender Körper, der sich nach und nach der Erde angleicht in die er gebettet wurde. Irgendwann ist es nur noch ein Skelett, aber auch das vergeht. Was aber bleibt an Erinnerungen, an Überlieferungen, an Gedanken? Oft sind es aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, die entweder durch die Verkürzung oder aber durch den Zeitgeistwandel, ihre Sinnhaftigkeit verlieren. Fragmente die nicht mehr das ausdrücken was Ziel ihrer Gedanken war. Verklärt oder verschmäht dümpeln sie durch die Zeit. Das ist es was bleibt!

„memento mori 003“, 2012, c-print, 70 x 50 cm, 1 bis 7 + 1 AP

Preis auf Anfrage

Pegasus nimmt jede Hürde!

Der Pegasus überspringt jede Hürde, denn mit den Schwingen des Schöpfungswillen kommt man in das wunderbare Land von Poesie und Phantasie aus dem man so wundervolle Dinge wie Ideen mit zurück nehmen darf in den Alltag. Allein dies muss ein Plädoyer sein für alles Künstlerische.

“Pegasus nimmt jede Hürde!”, Colorprint und Acryl auf Leinwand. 70 x 100 cm, 2012

Preis auf Anfrage

informally picture

A picture is always just a reflection of nature, even if it seems to be informally!

„cosy nature“, Colorprint und Acryl auf Leinwand. 70 x 100 cm, 2012

Preis auf Anfrage

feeling berlin!

Nachts durch die Metropole streifen und immer wieder den Blick schweifen lassen. Das Botschaftsviertel schläft und hat doch sein bedrückend befreienden Charme. Vorgeburtliche Erinnerungen werden wachgerufen von steingewordenen Gefühlsmahnungen. Die befreiend besetzende Machtdemonstration lässt die Fahne spielen. Alles ist so wundervoll hässliche, so bedrückend erheiternd, so gegensätzlich richtungweisend — ganz einfach ein klares Gefühl. — feeling berlin today!

„feeling berlin / Embassy“, C-Print, 37,5 x 30 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Rund um die Eule

Ständig versuchen sie etwas zu drehen, links rum, rechts rum. Nur nicht zur Ruhe kommen lassen. Das Ziel darf nicht offensichtlich werden und die Irritation ist zu maximieren. Symbole müssen leiden, Stellvertreterkrieg, Kollateralschäden beabsichtigt. Doch blindes Agieren führt zu Ignoranz, in diesem Fall positiver Ignoranz. Langfristig leiden Vertrauen und Glaubwürdigkeit und der totale Absturz droht.

„Eulenrotation“, 70 x 100 cm, C-Print, 2012

Preis auf Anfrage

Circumpunkt

Das war vielleicht ein Erlebnis, Nachts um 22:00 Uhr bin ich noch mal mit dem Hund in die Kälte gegangen. Als ich den ersten freien Blick auf den Himmel hatte stand das Zeichen am Himmel. Einen Hof um den Mond habe ich ja schon oft gesehen, dieser war dann aber maximal zwei Monddurchmesser vom Zentrum entfernt. Aber so etwas. Das kann nur ein Zeichen sein. Das will mir etwas sagen. Das hat Bedeutung. Dan Browns „verlorenes Symbol“ schießt mir durch den Kopf. Das Zeichen für alles, das göttliche Symbol, dass einem den Weg zum Geheimnis des ICH weißt. Die Vollendung der Form und des Geistes an das Firmament geschrieben. — Verwirrt trotte ich nach Hause. — Bis jetzt hat sich noch nichts geändert, aber es ist ein Bild entstanden.

„Circumpunkt“, C-Print, 100 x 100 cm, 2012

Preis auf Anfrage

Spaß wird Kraft!

Angefangen hat es als spaßige Spielerei. Da gibt es für mein Smartphone ein kleines Fotoprogramm, das die Fotografie der 50er und 60er Jahre vortäuscht. Zunächst ist das wirklich ein netter Jux, zumal man die Fotos direkt aus dem Programm heraus im sozialen Netzwerk veröffentlichen kann. Schnell kam aber die Aussage meines Fotografieprofessors Heiner Riebesehl wieder zum tragen, er sagte immer „Ein Bild ist nicht abhängig von der Kamera sondern von dem Kopf der dahinter steckt!“

Der Denker!

Schnell entdeckte ich hinter den Bildern Geschichte und lernte diese zu steuern!

Menta

Es entstanden Bilder, die, durch das Programm ,schon eine erste Entfernung von der Realabbildung der heutigen Fotografie erlangten.

There's a light!

Wenn man diese dann auch noch auf dem Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm verfeinerte kamen schnell künstlerische Aussagen zu stande.

Dark side of the moon!

So wurde die Entfernung von der Realität immer stärker und selbst informelle Positionen wurde möglich.

An den Lippen hängen!

Kombiniert mit klassischen Arbeitsweisen der bildenden Kunst entstehen unterdessen spannende, eigenständige Arbeiten.

roter Winkel

Ein fortlaufender Prozess der sicher auch weiter Beachtung finden wird und von mir in Facebook mit den Rohfassungen dokumentiert wird. Wer dieses verfolgen möchte sollte sich also mit mir auf facebook befreunden. https://www.facebook.com/cornelius.rinne

Alle Bilde sind C-Prints, ca. 17,11 x 17,11 cm groß, auf 20 x 20 cm Papier, in einer Auflage von jeweils 10 nummerierten und signierten Exemplaren.

Preis auf Anfrage